Anzeige
15. Dezember 2012, 10:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Provinzial Nordwest bleibt in öffentlicher Hand

Der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein (SGVSH) will seine Anteile am öffentlichen Versicherer Provinzial Nordwest nicht an einen privaten Versicherer verkaufen. Eine mögliche Übernahme durch die Allianz ist damit vom Tisch, da dies ein einstimmiges Votum aller Besitzer erfordert.

Zugleich begrüßte SGVSH-Präsident Reinhard Boll, dass die Besitzer des öffentlichen Versicherers über einen Zusammenschluss mit der Provinzial Rheinland verhandeln wollen. „Wir begrüßen eine solche Fusion unter Wahrung der schleswig-holsteinischen Provinzial Interessen ausdrücklich“, so Boll.

„Privater Verkauf keine realistische Option“

Entsprechende Fusions-Absichten hatten die Sparkassenverbände Westfalen-Lippe und Rheinland am Montag dieser Woche bekanntgegeben. Zugleich hatten sie für den erfolgreichen Abschluss der Fusionsgespräche einen Termin bis zum 31. März 2013 gesetzt. Danach sollen die bis dahin ausgesetzten Gespräche mit Unternehmen aus der privaten Versicherungswirtschaft wieder aufgenommen werden. Für die schleswig-holsteinischen Sparkassen sei diese Option nicht realistisch, heißt es in einer Erklärung. „Wir stehen auch nach dem 1. April 2013 zu unserer Provinzial“, sagte Boll.

Ministerpräsident Torsten Albig begrüßte die Entscheidung des Verbandes: „Die Landesregierung steht zur Provinzial als öffentlich-rechtlicher Versicherer. Nun geht es darum, gemeinsam mit den Sparkassen nach Lösungen zu suchen.“ Einmalige Finanzspritzen seien nach Auffassung der Landesregierung nicht das geeignete Mittel, die strukturellen Probleme der Sparkassen zu lösen. „Wir reichen der Sparkassenfamilie die Hand, um Antworten zu geben, eine moderne Sparkassenlandschaft zu schaffen”, so Albig.

Anteilseigner der Provinzial Nordwest sind neben dem SGVSH (18 Prozent) die Sparkassenverbände Westfalen-Lippe (40 Prozent), der Rheinische Sparkassen- und Giroverband (40 Prozent) sowie der Ostdeutsche Sparkassen- und Giroverband (2 Prozent). (lk)

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Grundrente wird offensichtlich konkreter

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil plant eine Grundrente für Geringverdiener. Erste Präzisierungen wurden jetzt bekannt. 

mehr ...

Immobilien

Wüstenrot Immobilien: Vermittlungsrekord und Absage an das Bestellerprinzip

Die Wüstenrot Immobilien GmbH (WI) konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 erneut einen neuen Rekord bei den Vermittlungen verbuchen und spricht sich gegen das geplante Bestellerprinzip aus.

mehr ...

Investmentfonds

Absolute-Return: “Volatilität ist an sich nichts schlechtes”

Steigende Volatilität allein ist noch kein Grund, in Absolute-Return-Strategien zu investieren. Über die Stärken und Schwächen der Assetklasse sprach Cash. mit Claudia Röring, Leiterin Produktmanagement bei Lupus alpha.

mehr ...

Berater

Rankel: Mit Social Media Kunden gewinnen

Jeder zweite Facebook-Account eines Maklers ist inaktiv. Das zeigt: Viele Berater nehmen sich zwar vor, über Social Media Kunden zu gewinnen. Doch sie wissen nicht wie.

Die Rankel-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

Solar-Emission in Schwierigkeiten

Die te Solar Sprint IV GmbH & Co. KG warnt davor, dass sich gegenüber den Anlegern ihrer Nachrangdarlehen die Erfüllung der Verpflichtungen auf Zins- und Rückzahlung verschiebt. Es bestehe die Gefahr des Ausfalls von Forderungen gegenüber Projektgesellschaften.

mehr ...

Recht

Incentives – so bleiben sie steuerfrei

Viele Unternehmen sichern ihre Mitarbeiter mit sogenannten Zukunftssicherungsleistungen gegen allerlei Ungemach ab. Damit solche Gehaltsextras auch steuerfrei bleiben, kommt es auf die richtige vertragliche Gestaltung an.

mehr ...