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14. November 2012, 11:11
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W&W steigert Gewinn und Neugeschäft

Der Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) aus Stuttgart hat mitgeteilt, den Konzernüberschuss sowie das Neugeschäft in den ersten neun Monaten 2012 gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert zu haben.

Dr. Alexander Erdland, W&W-Gruppe

Alexander Erdland, W&W-Gruppe

Im Zeitraum Januar bis September erzielte die W&W-Gruppe einen Konzernüberschuss von rund 188 Millionen Euro – ein Plus von knapp 45 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert (130 Millionen Euro). Die Ertragsentwicklung sei durch den Erfolg des umgesetzten Strategie-Programms „W&W 2012“ begünstigt worden, berichtet der Konzern. Daher sei es weiter möglich, ein IFRS-Ergebnis in Höhe von 250 Millionen Euro zu erzielen.

Voraussetzung dafür sei allerdings, dass keine weiteren „Vorsorgemaßnahmen gegen das Niedrigzinsniveau“ sowie keine weiteren „besonderen Schaden-, Kredit- oder Kapitalmarktereignisse“ eintreten. Solche außergewöhnlichen Belastungen stellen erhebliche Risiken für die Ertragslage der W&W-Gruppe dar, heißt es.

Wüstenrot und Württembergische wachsen im Neugeschäft

Das Neugeschäft konnte laut W&W im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitpunkt über fast alle Sparten gesteigert werden. Die Wüstenrot Bausparkasse hat demnach in den ersten neun Monaten das Brutto-Neugeschäft nach Bausparsumme um 4,9 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro gesteigert. Das Baufinanzierungsgeschäft im Konzern erreichte ein Volumen von knapp 4,1 Milliarden Euro nach 4,5 Milliarden Euro im Vorjahr.

Im Geschäftsfeld Versicherungen wuchsen die gebuchten Bruttobeiträge bei den Personenversicherungen in den ersten neun Monaten 2012 um rund 3,3 Prozent auf knapp 1,8 Milliarden Euro. In der Schaden- und Unfallversicherung erzielten die gebuchten Bruttobeiträge einen Zuwachs von rund sieben Prozent auf 1,24 Milliarden Euro, getrieben vor allem von einem erneut starken Kraftfahrtgeschäft, erklärt W&W.

Aktuell vergehe kaum ein Tag, an dem in der Finanzbranche nicht Kostensenkungsprogramme ankündigt würden, sagt Dr. Alexander Erdland, Vorstandsvorsitzender der W&W-Gruppe. Man habe sich auf dieses Szenario schon vor längerem eingestellt, so Erdland. Mit dem neuen Stärkungsprogramm „W&W 2015“ bereite sich die W&W-Gruppe strategisch auf die gestiegenen Herausforderungen an Finanzdienstleistungsunternehmen vor. (lk)

Foto: W&W

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