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19. Juli 2013, 12:19
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Bipro startet neues Projekt

Das Brancheninstitut Prozessoptimierung (Bipro e.V.) hat das Projekt “Marktprozesse zur Schadenbearbeitung” ins Leben gerufen. Ziel ist die Optimierung der Prozesse zur Schadenbearbeitung zwischen Versicherer und Vermittler. Ein Kickoff-Meeting soll im September stattfinden.

Bipro startet neues ProjektDas Institut strebt nach eigenen Angaben unter Einbeziehung aller Marktteilnehmer  eine deutliche Verbesserung der Schadenbearbeitung und -Services bis hin zum Kunden an. Die Marktprozesse der Schadenbearbeitung sollen demnach spartenübergreifend definiert werden.

Dabei  sollen Schäden in den Sparten Sach, Haftpflicht und Kfz sowie Leistungen in Unfall und Rechtsschutz im Fokus stehen, so Bipro e.V.. Aufgrund der Komplexität des Themenfeldes erfolgt demnach zunächst die Betrachtung von einfachen (Massen-) Schäden. Nachgelagerte Schadenprozesse sowie Schäden in den Sparten der Personenversicherung sollen in möglichen Folgeprojekten betrachtet werden.

Kostenlose Bereitstellung der Ergebnisse

Frank Schrills, geschäftsführender Präsident des Bipro e.V., freut sich über das neue Themenfeld. Er betont allerdings auch, dass keine Bipro-Normierung zu Prozessen stattfindet, die zurzeit im GDV-Schadennetz implementiert sind.

Bipro erarbeitet gemeinsam mit allen Prozessbeteiligten ausschließlich die entsprechenden fachlichen und technischen Normen für die E-Business-Prozesse. Diese Normen werden dem Markt kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Kickoff-Meeting in Düsseldorf

Das Projekt-Kickoff-Meeting findet am 24. September 2013 in der Geschäftsstelle des Bipro e.V. in Düsseldorf statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, allerdings ist eine die vorherige Anmeldung über www.bipro.net erforderlich. Teilnehmen können sowohl Mitglieder des Bipro e.V., als auch interessierte Unternehmen. Mehr als 40 Unternehmen – davon knapp die Hälfte Versicherer – haben sich demnach für das Projekt-Kickoff-Meeting angemeldet.

Ziel des Meetings ist es demnach, den vorliegenden Entwurf des Projektantrages mit den Veranstaltungsteilnehmern zu diskutieren, mögliche weitere Bedarfe zu eruieren und den Projektantrag somit zu finalisieren. Darüber hinaus wird die Organisation und Planung für das Projekt vorgestellt. Die folgende Projektarbeit und damit die aktive Normentwicklung sind nur Mitgliedern des Vereins vorbehalten. (jb)

Foto: Shutterstock

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