BDAE kooperiert mit Swiss Life im Auslandskrankengeschäft

Der Bund der Auslands-Erwerbstätigen (BDAE) aus Hamburg und der Versicherer Swiss Life Frankreich arbeiten künftig zusammen. Seit 1. Juli bieten sie gemeinsam Auslandskrankenversicherungen für langfristige Auslandsaufenthalte an. Die sogenannten Expat-Tarife können sowohl von Privatpersonen als auch von Firmen für ihre Auslandsentsandten abgeschlossen werden.

Eine Auslandskrankenversicherung ist vor allem bei längeren Auslandsaufenthalten sinnvoll, da die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) außerhalb der EU lediglich jene Leistungen erstattet, für die sie auch in Deutschland aufkommen würde

Das Angebot richte sich an Auslandstätige (Expatriates), Auswanderer, Weltreisende und ausländische Gäste in Deutschland, teilt der BDAE mit. Das Hamburger Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung von Versicherungslösungen für im Ausland lebende und arbeitende Personen.

Tarife weltweit gültig

Die neuen BDAE-Swiss-Life-Tarife seien weltweit gültig und böten auch Schutz bei Heimataufenthalten, heißt es. Sowohl stationäre als auch ambulante Heilbehandlungen sind demnach zu 100 Prozent versichert und haben keine Leistungsgrenzen.

Der Monatsbeitrag für eine Basisabsicherung im Tarif „Expat Flexible“ beträgt 79 Euro. Versicherungsschutz im Firmenkundentarif „Expat Business“ gibt es ab 128 Euro.

Swiss Life Frankreich wolle „weiter vom wachsenden Markt der Auslandskrankenversicherungen profitieren“, kommentiert Anne-Gaëlle Colin, Direktorin für Internationale Gruppenversicherungen Swiss Life Frankreich, die Zusammenarbeit mit dem BDAE. Swiss Life Frankreich ist für das Krankenversicherungs-Expat-Geschäft der Muttergesellschaft Swiss Life Group, Zürich verantwortlich.

Auslandskrankenversicherung vor allem bei längeren Auslandsaufenthalten sinnvoll

Eine Auslandskrankenversicherung ist vor allem bei längeren Auslandsaufenthalten sinnvoll, da die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) außerhalb der EU lediglich jene Leistungen erstattet, für die sie auch in Deutschland aufkommen würde. Oft sind die Behandlungskosten im Ausland aber deutlich höher als hierzulande. So kostet die Behandlung eines Herzinfarkts nach BDAE-Angaben etwa 8.000 Euro, in den USA bis zu 150.000 Euro und in China rund 30.000 Euro. Zudem kommt die GKV nicht für Krankenrücktransporte ins Heimatland auf. (lk)

Foto: Shutterstock

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