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8. September 2014, 09:24
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Die Krux des Maklers – BU-Absicherung von Gefahrenberufen

Es könnte so schön sein: Berufsunfähigkeitsrente (BU) bis 67 Jahre mit Top-Bedingungen, Beitrags- und Leistungsdynamik, Zahlung bei bereits sechsmonatiger Arbeitsunfähigkeit, Nachversicherungsgarantien. Alles machbar – nur eben nicht bei den so genannten Gefahrenberufen. Was kann der Makler tun?

Gastbeitrag von Claudia Möller, Finesurance

BU Versicherung sinnvoll

“Was kann der Makler tun, um einem Gerüstbauer oder Kunden in ähnlichem Beruf eine Lösung zu bieten?”

Menschen aus solchen Berufsgruppen stehen ziemlich dumm da bei ihrem Wunsch auf adäquate Absicherung. Wir Makler schauen indes nicht minder dumm aus der Wäsche: Klopft ein solcher Kunde bei uns an die Tür, denn was sollen wir ihm guten Gewissens auch anbieten?

Unbezahlbar trotz drittklassiger Bedingungen

Beispiel Gerüstbauer: Er müsste für eine BU (mit wohl gemerkt drittklassigen Bedingungen) circa zehn bis 14 Prozent seines Netto-Einkommens investieren. Nahezu unbezahlbar! Im Gegensatz dazu wären es bei einem gleichaltrigen Betriebswirt verschwindend geringe 1,5 bis zwei Prozent.

Ein Widerspruch in sich, da die Hauptursachen der Berufsunfähigkeit psychischen Ursachen zuzurechnen sind, die eher den Betriebswirt in Managerpositionen betreffen als den Gerüstbauer. Heißt: Die Beiträge für die vermeintlich günstigen Risiken werden immer günstiger, während die der Gefahrenberufe ins Utopische steigen, und das, obwohl diese gar nicht unbedingt die Hauptrisikogruppe darstellen.

Welche Alternativen stehen zur Auswahl?

Was kann der Makler nun tun, um einem Gerüstbauer oder Kunden in ähnlichem Beruf dennoch eine Lösung zu bieten? Aufgrund oben genannter Einstufungen ist eine optimale BU-Absicherung schier unmöglich.

Seite zwei: Folgende (theoretischen) Alternativen stehen weiter im Raum:

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5 Kommentare

  1. Hätte, könnte. wollte???
    Was soll der Artikel? Selten einen derart sinnfreien Artikel gelesen.
    Oder, wie man in Hamburg sagt: “Tetje mit de UUtsichten”

    Kommentar von Hans-Jörg Horsch — 9. September 2014 @ 15:22

  2. Irgendwie ein nichtssagender Artikel ohne neue Erkenntnisse. Und dabei ist noch nicht einmal berücksichtigt, dass es an ein Wunder grenzt, wenn der bezeichnete Gerüstbauer für die 10-14% seines Einkommens wenigstens einen BU-Schutz ohne Ausschlussklausel bekommt.

    Kommentar von Karste Schiefelbein — 9. September 2014 @ 13:02

  3. Wie bereits auf http://www.cash-online.de/versicherungen/2014/berufsgruppen-bu/187537 zu lesen war, gibt es durchaus auch verantwortungsvolle Vertreter aus der Versicherungsbranche, die mit der Entwicklung der Berufsgruppendifferenzierung unglücklich sind. Natürlich hat Herr Hansemann (Vorstand, Nürnberger Versicherung) Recht, wenn er dort sagt, dass ein einzelner Wettbewerber diesen verhängnisvollen Trend nicht umkehren kann. Also sollten wir diese Kräfte bestärken, damit sich möglichst schnell alle BU-Versicherer zusammensetzen und eine gemeinsame Lösung für dieses Problem finden.

    Nach dem Motto “Steter Tropfen höhlt den Stein” sehe ich auch diesen Beitrag durchaus positiv. Und deshalb sollten auch noch wesentlich mehr Versicherungsvertreter, -makler und -berater sich öffentlich zu dieser Problematik äußern. Es kann doch nicht sein, dass wir bei Akademikern und Bürofachkräften auf die besten BU-Bedingungen achten und dann einem Bäcker, Maurer oder Berufskraftfahrer eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung, Grundfähigkeitsversicherung oder eine andere Notlösung empfehlen – nur weil die Versicherer mit der Berufsgruppendifferenzierung eine Fehlentwicklung eingeleitet haben.

    Kommentar von Gerd Kemnitz — 9. September 2014 @ 11:34

  4. Moin, selten einen so schwachen Artikel gelesen.
    Prämien in ein prozentuales Verhältnis zum Einkommen zu stellen ist ein prägendes Merkmal der gesetzlichen Sozialversicherungen. Liebe Frau Möller, mit ihrer Idee eine Prämie analog zum Arbeitseinkommen zu schaffen sollten Sie lieber für die AOK, eine BG oder DRV arbeiten.

    Kommentar von Paul Ginor — 9. September 2014 @ 08:35

  5. Sehr geehrte Kollegin Möller,
    was wollten Sie mit Ihrem Artikel aussagen? Ein Thematik die uns seit langen bekannt ist und für die die deutsche Versicherungswirtschaft nicht bereit ist, einkommensgerechtere Prämien, vielleicht mit gedeckelten Höchstrenten für rikostarke Berufe zu schaffen?
    Oder die Sozialversicherung aufrufen, die SGB VI Verschlechterung zur Erwerbsminderung zu widerrufen?
    Oder gar von der Maklerschaft eine einheitliche Generallösung als Alternative, um gegenseitiges Wegdiskutieren von Versicherungslösungen einfordern.
    Das wäre ien Lösung, und ich wäre dabei.
    Beste Grüsse
    Ditmar Gall

    Kommentar von Ditmar Gall — 9. September 2014 @ 08:17

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