20. Oktober 2014, 10:33
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Elternunterhalt: Was tun, wenn das Sozialamt klingelt?

Tut er dies nicht, muss das Amt ihn vor dem Familiengericht verklagen. Ein auf Elternunterhalt spezialisierter Rechtsanwalt hilft, das oftmals unverständliche Behördendeutsch zu verstehen und deckt Fehler im Bescheid auf. Denn diese werden häufig gemacht und in einem solchen Fall muss nicht gezahlt werden. Da die Klage vor einem Amtsgericht verhandelt wird, ist eine anwaltliche Vertretung aber nicht zwingend notwendig.

Wichtig jedoch: Kommt es zu einer Klage, muss der Unterhaltspflichtige an den Terminen teilnehmen. Nur so können alle tatsächlichen Umstände geklärt werden, die für die Entscheidung wichtig sind. Wenige Wochen später verkündet das Gericht schließlich sein Urteil.

Doch auch dieses ist nicht endgültig: Es besteht die Möglichkeit, beim Oberlandesgericht Berufung einzulegen. Dafür ist ein Rechtsanwalt zwingend nötig. Danach enden jedoch die meisten verhandelten Fälle: Hat das Oberlandesgericht über die Berufung entschieden, stehen keine weiteren Rechtsmittel zur Verfügung. Nur in Ausnahmefällen kann noch Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt werden.

Unterhalt vorbeugen, Streit vermeiden

Kommt das Gericht zu dem Schluss, dass Unterhalt gezahlt wird, dann wird zunächst der – mitunter auch geschiedene – Ehegatte zur Kasse gebeten. Danach haften die Kinder des Unterhaltsberechtigten – und zwar gesamtschuldnerisch.

Seite drei: Tipps, wie sich Zoff um den Elternunterhalt umgehen lässt

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1 Kommentar

  1. Diese desolate Situation der Pflege in einem so reichen Staat ist wirklich ein Armutszeugnis für die Politik. Das sollte von der Pflegeversicherung wesentlich besser gelöst werden. Wenn der Staat es nicht schafft dann kann es ja die private Wirtschaft lösen. Die private PVN funktioniert wesentlich besser

    Kommentar von Jan Lanc — 21. Oktober 2014 @ 10:54

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