Assekuranz auf Facebook: Seriosität versus Unterhaltung

In einer aktuellen Studie des Analysehauses Heute und Morgen wurden die Facebook-Aktivitäten von Finanzdienstleistern unter die Lupe genommen. So könnten sich viele Facebooknutzer eher vorstellen, die Seite ihres persönlichen Versicherungsberaters zu liken als die einer Versicherungsgesellschaft.

Finanzdienstleister befinden sich in einem Spannungsfeld zwischen Seriosität und Unterhaltung, so die Studienautoren.

Die Reichweite der deutschsprachigen Versicherungsgesellschaften (Summe aus 134 Versicherern) auf Facebook umfasste der Analyse zufolge zum 1. Dezember 2014 über 2,5 Millionen Fans.

Versicherer: Fan-Wachstum von sechs Prozent

Zwar ist dies nur ein Bruchteil im Vergleich zu den großen Marken wie beispielsweise Coca Cola, die über Facebook über 91 Millionen „Likes“ ansammeln konnten, allerdings verbuchen deutsche Versicherer momentan ein monatliches Fan-Wachstum von rund sechs Prozent.

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Außerdem könne sich laut Studienautoren jeder fünfte Nutzer vorstellen, einen Finanzdienstleister zu „liken“. Die Marken mit den meisten Fans seien derzeit der ADAC, gefolgt von Allianz Deutschland, Zurich, Sparkasse, sijox und die Techniker Krankenkasse.

Dilemma Seriosität versus Unterhaltung

Allerdings befänden sich Finanzdienstleister in einem Spannungsfeld zwischen Seriosität und Unterhaltung. Zwar würden unterhaltsame Posts von Usern am meisten und liebsten geliked, wohingegen Produkt- und Firmeninformationen auf weniger Interesse stössen. Allerdings erlebten die Facebook-User gerade Posts mit einem hohen Unterhaltungswert als am wenigsten zu Finanzdienstleistern passend.

Seite zwei: Persönliche Erfahrung zählt

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