Umfrage: Versicherte wollen mehr Beitragsrückerstattung

Kostenbewusstes Verhalten ihrer Kunden belohnen die privaten Krankenversicherer mit Beitragsrückerstattungen, die Kfz-Versicherer mit Schadenfreiheitsrabatten. Aus Sicht der Versicherungsplattform Friendsurance wird umsichtiges Kundenverhalten jedoch zu wenig von der Assekuranz honoriert – zum Verdruss der Versicherten.

Tim Kunde, Friendsurance: „Der Versicherte sollte nicht mehr Beiträge bezahlen müssen als wirklich notwendig.“

Neun von zehn Deutsche (88 Prozent) wünschen sich, dass Schadensfreiheit im Versicherungsbereich mehr belohnt wird, verlautet Friendsurance auf Basis einer repräsentativen Emnid-Umfrage.

Das Berliner Unternehmen hat dieses Ergebnis natürlich mit Bedacht veröffentlicht, denn Friendsurance verfolgt ein Geschäftsmodell, das vor allem jene Kunden ansprechen dürfte, die sich darüber ärgern, mehr in eine Versicherung einzuzahlen als herauszubekommen – und das sind offenbar recht viele.

Zahlen ohne Leistung? Viele Befragte sehen das nicht ein

So stimmen 58 Prozent der Verbraucher der Frage zu, ob es sie „schon einmal genervt hat, dass sie Jahr für Jahr Geld für Versicherungen ausgeben, die sie selten oder nie in Anspruch nehmen“. Frauen bejahten die Frage zu 60 Prozent, Männer zu 56 Prozent (siehe Grafik nächste Seite).

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„Der Versicherte sollte nicht mehr Beiträge bezahlen müssen als wirklich notwendig. Deshalb haben wir ein neues Versicherungsprinzip entwickelt, mit dem man einen Teil der Beiträge zurückbekommt, wenn keine Schäden passieren“, sagt Tim Kunde, Geschäftsführer und Mitgründer von Friendsurance.

Seite zwei: Ohne Versicherer im Hintergrund geht es nicht

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