16. September 2014, 16:35
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Rechtsschutzversicherung: Adresse bestimmt Prämie

Die Alte Leipziger Versicherung berechnet die Beiträge zur Rechtsschutzversicherung ab dem 1. Oktober allein nach individuellen Kriterien des Kunden. Zu den prämienrelevanten Faktoren zählen demnach mögliche Vorschäden, das Geburtsdatum, die Postleitzahl des Wohnorts – und sogar die Zahlweise.

Rechtsschutzversicherung: Wie man wohnt, so zahlt man

Rechtsschutzversicherte der Alten Leipziger zahlen künftig nur noch für das versicherungstechnische Risiko, das sie selbst statistisch darstellen.

Ob die Zahlung der Prämie per Lastschrift oder per Überweisung erfolgt, hat künftig Einfluss auf die Prämienhöhe. Durch das neue Berechnungsmodell zahle der Kunde nur für das versicherungstechnische Risiko, das er selbst statistisch darstelle, teilt die Alte Leipziger mit.

Wie schon im bisherigen Modell der Fall, bemessen sich die Prämienunterschiede auch danach, ob ein Single oder eine Familie abgesichert werden soll. Eine Tätigkeit im Öffentlichen Dienst soll sich ebenfalls wie bisher reduzierend auf die Prämie auswirken.

Zwei neue Tarifvarinaten im Rechtsschutz

Außerdem hat die Alte Leipziger mitgeteilt, dass zeitgleich im Bereich Privatrechtsschutz die beiden Tarifvarianten “compact” und “comfort” neu eingeführt werden.

Der “compact”-Schutz ziele auf “preisbewusste Kunden” ab. Die “comfort”-Variante biete hingegen einen noch umfangreicheren Schutz.

Dazu zählen unter anderem eine Prämienbefreiung bei Arbeitslosigkeit für zwölf Monate, die Anrechnung schadenfreier Jahre beim Vorversicherer, eine Vorsorge-Rechtsberatung nach dreijähriger Schadenfreiheit sowie Zusatzleistungen für Altersrentner. (lk)

Foto: Shutterstock

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