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16. April 2015, 17:31
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Berufsunfähigkeit: Lebensalter bestimmt BU-Auslöser

Ob eine Krankheit oder ein Unfall eine Berufsunfähigkeit (BU) verursacht, hängt oftmals mit dem Lebensalter zusammen. Während bei über 50-Jährigen nur knapp sechs Prozent der BU-Fälle auf einen Unfall zurückgehen, sind es bei unter 40-Jährigen mit 15 Prozent deutlich mehr, ergab eine aktuelle Untersuchung. Bei psychischen Erkrankungen treten kaum Unterschiede auf.

Berufsunfähigkeit: Lebensalter bestimmt BU-Auslöser

Das Unfallrisiko ist für junge BU-Versicherte deutlich höher als für ältere.

Bei Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems kehrt sich das Bild um: Hier liegt der BU-Anteil bei unter 40-Jährigen bei knapp unter sechs Prozent, bei den über 50-Jährigen sind es hingegen rund zwölf Prozent (siehe Grafik). Dies ergaben die Untersuchungen des Hofheimer Analysehauses Morgen & Morgen (M&M) im Rahmen des diesjährigen M&M-BU-Ratings.

Psychische Erkrankungen auf dem Vormarsch

Dabei betonen die Analysten, dass psychische Erkrankungen – wie bereits im vergangenen Jahr – einen bedeutenden Anteil der BU-Auslöer stellen. “Auch im diesjährigen Rating sind psychische Erkrankungen zu rund 29 Prozent die Hauptursache für eine Inanspruchnahme einer Berufsunfähigkeitsversicherung”, teilt das Unternehmen mit.

“Eine frühe Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten des BU-Markts und somit eine frühzeitige Vorsorge zur Absicherung der Berufsunfähigkeit werden immer wichtiger”, kommentiert Joachim Geiberger, Inhaber und CEO von Morgen & Morgen, die Erkenntnisse seines Hauses. (lk)

Berufsunfähigkeit: Lebensalter bestimmt BU-Auslöser

Das Risiko aufgrund einer psychischen Erkrankung berufsunfähig zu werden, ist in allen Altersstufen nahezu gleich groß.

Foto: Shutterstock

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