Hanse Merkur: Schlank bleiben trotz Riester-Appetit

Die Versicherungsgesellschaft Hanse Merkur setzt auch weiterhin auf die Riester-Rente. „Ein Personenversicherer wie die Hanse Merkur sollte sich keineswegs aus dem Riester-, Rürup- oder bAV-Markt zurückziehen“, so der Vorstandsvorsitzende Eberhard Sautter. Die effiziente Verwaltung der Bestände steht dabei im Mittelpunkt.

Eberhard Sautter, Hanse Merkur: „Kein wiedererwachter Appetit“.

Im Vergleich zu einer klassischen Riester-Rentenversicherung, die dem Kunden eine Mindesterverzinsung von derzeit 1,25 Prozent auf den Sparanteil verspricht, bieten fondsgebundene Riester-Rentenversicherungen die Chance auf höhere Renditen – ein Argument, das die Gesellschaften angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase besonders gern hervorbringen.

Spagat aus Kapitalerhalt und Rendite-Chancen

Allerdings profitieren nicht alle eingezahlten Beiträge von einer positiven Entwicklung am Aktienmarkt. Da die Anbieter sicherstellen müssen, dass dem Riester-Kunden zum Ende der Ansparphase mindestens die Summe aus Beiträgen und staatlichen Zulagen zur Verfügung steht, wird ein Teil des Guthabens konservativ in festverzinsliche Wertpapiere angelegt.

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„Das restliche Kapital arbeitet für Sie an der Börse“, versucht der Versicherer Hanse Merkur potenziellen Riester-Sparern den Spagat aus Kapitalerhalt und Rendite-Chancen in einer Produktbroschüre schmackhaft zu machen.

Dabei können Kunden der hauseigenen Fondspolice Riester Care Invest bis zu zehn Fonds gleichzeitig besparen. Das Hamburger Unternehmen gehört zu jenen Marktteilnehmern, denen es noch Spaß macht, sich mit dem kriselnden Segment zu befassen.

Seite zwei: Riester-Bestände der Mitbewerber im Auge

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