Anzeige
Anzeige
17. März 2015, 12:04
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Honorarberatung: Befürworter erhoffen sich bessere Qualität zu geringeren Kosten

Jeder dritte Deutsche (33 Prozent) kann sich grundsätzlich vorstellen, eine honorarbasierte Versicherungsberatung in Anspruch zu nehmen. Die Befürworter erhoffen sich niedrigere Kosten, eine größere Produktauswahl und eine individuellere Beratung.

Honorarberatung: Befürworter erhoffen sich bessere Qualität zu geringeren Kosten

Studienleiter Professor Dr. Matthias Beenken: “Gekauft wird nicht, weil die Marge oder die Provision so gering ist, sondern weil das Produkt dem Kunden im Verhältnis zum Gesamtpreis einen Vorteil bringt.”

Dies ergab eine repräsentative Studie der Fachhochschule Dortmund und des Marktforschungsunternehmens FGM im Auftrag der Versicherungsgruppe die Bayerische.

Drei Viertel der Befürworter einer Honorarberatung (74 Prozent) erwarten sich niedrigere Kosten, in Form einer günstigeren Versicherungsprämie (siehe Grafik). Noch mehr Befragte, 82 Prozent, nannten die Aussicht auf eine größere Auswahl an Versicherungsprodukten. Die höchste Zustimmung gab es für das Motiv, eine an “individuellen Bedürfnissen orientierte Beratung” zu erhalten (88 Prozent).

Die Mehrheit befürwortet eine provisionsfinanzierte Beratung

Die Mehrheit der Bundesbürger (61 Prozent) bevorzugt jedoch eine provisionsfinanzierte Beratung.

Bei der Frage, welche Wege die Kunden beim Versicherungsabschluss wählen, zeigte sich, dass sechs von zehn Befragten (59 Prozent) einen Versicherungsvermittler wählen. Immerhin 25 Prozent schließen Verträge direkt mit dem Versicherungsunternehmen ab. Weitere 16 Prozent agieren als hybrider Verbraucher, bei dem der direkte Abschluss und der Abschluss über den Vermittler in etwa gleich verteilt ist.

Als zuletzt abgeschlossene Versicherung nennen die Befragten am häufigsten Kfz- (29 Prozent), Renten- (elf Prozent) und Rechtsschutzversicherungen (zehn Prozent).

Studienleiter Beenken: Produktnutzen ist Kunden wichtiger als Provisionshöhe

“Die überwiegende Mehrheit der Verbraucher schließt eine Versicherung einzig wegen des damit verbundenen Nutzens ab”, fasst Studienleiter Professor Dr. Matthias Beenken von der FH Dortmund zusammen. Dies sei “eine vernünftige Haltung”, so Beenken. “Gekauft wird nicht, weil die Marge oder die Provision so gering ist, sondern weil das Produkt dem Kunden im Verhältnis zum Gesamtpreis einen Vorteil bringt.”

An der bevölkerungsrepräsentativen Befragung des Marktforschungsunternehmens FGM nahmen 1.000 Personen im Alter zwischen 18 und 59 Jahren teil, die mindestens einen Versicherungsvertrag besitzen. (lk)

Foto: FH Dortmund / Shutterstock

Honorarberatung: Befürworter erhoffen sich bessere Qualität zu geringeren Kosten

Die Mehrheit der Befürworter einer Honorarberatung erwarten eine höhere Beratungsqualität zu geringeren Kosten. Quelle: Die Bayerische

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

1 Kommentar

  1. Es gibt sogar 100 % Zustimmung für ein Mischmodell bei „ganzheitlicher Finanzberatung“, wenn dieser Beratungsumfang von drei bis 4 Terminen im Vorfeld von Anlageentscheidungen nach der DIN ISO 22222 aufgezeigt wird.

    Mischmodell bedeutet:
    Der Zeitaufwand für die Datenaufnahme und Erstellung der Bestandsanalyse und evtl. Szenarien wird bezahlt, wenn es nicht zu Durchführungshilfen mit den bekannten Vergütungen kommt.

    Die Akzeptanz im gehobenen Klientel und der Image-Zugewinn ist
    „ein Segen für ihn“ wie ein Kollege beschreibt, s. „Erfahrungsberichte“ bei mwsbraun.de.

    Kommentar von Frank L. Braun — 18. März 2015 @ 10:15

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Börsen-Ausblick 2018 – Altersvorsorge – Immobilienmarkt Deutschland – Finanzvertrieb-Trends

Ab dem 14. Dezember im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Insurtech-Boom: Versicherer geben sich gelassen

Die Mehrheit der deutschen Versicherer sehen die Konkurrenz durch Insurtechs nicht als Bedrohung für das eigene Geschäftsmodell. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor. Auf das disruptive Potenzial von Internet-Riesen wie Google oder Amazon blickt die Branche demnach mit größerer Sorge.

mehr ...

Immobilien

Vonovia will österreichischen Immobilienkonzern Buwog schlucken

Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia will sich in einem Milliarden-Deal den österreichischen Rivalen Buwog einverleiben. Beide Unternehmen hätten eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet, teilte Vonovia am Montag in Bochum mit.

mehr ...

Investmentfonds

Globale Trends auf dem ETF-Markt

ETFs waren bei Anlegern weltweit in 2017 stark gefragt, auch im November hat sich der Trend fortgesetzt. Besonders beliebt waren Aktien ETFs. Die Entwicklung auf den globalen ETF-Märkten im November und im bisherigen Jahresverlauf hat Amundi zusammengefasst.

mehr ...

Berater

Elke König als oberste Bankenabwicklerin in Europa bestätigt

Die frühere Chefin der deutschen Finanzaufsicht Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), Elke König, bleibt für fünf weitere Jahre oberste Bankenabwicklerin in Europa.

mehr ...

Sachwertanlagen

Dr. Peters kündigt weiteres Hotelprojekt an

Die Dr. Peters Group aus Dortmund hat ein Grundstück in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Düsseldorf und der Messe erworben. Auf dem Grundstück sollen bis Mitte 2020 ein 3-Sterne-plus Hotel der Marke Holiday Inn Express und ein Parkhaus entstehen.

mehr ...

Recht

Versicherungsanlageprodukte: Vermittlung nach Umsetzung der IDD

Die Umsetzung der europäischen Vertriebsrichtline IDD in deutsches Recht bringt auch neue Anforderungen an die Vermittlung von Versicherungsanlageprodukten mit sich. Konkrete Informationspflichten und Wohlverhaltensregeln ergeben sich aus der “Delegierten Verordnung” der EU.

mehr ...