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18. März 2015, 10:58
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“Intelligente Regulierung”: Die Zukunft der Finanzaufsicht

Auf der Europäischen Konferenz zum Thema “Verbraucherschutz in der Finanzbranche” gab die leitende Verbraucherschützerin der EU-Versicherungsaufsicht Eiopa, Katja Würtz, einen Ausblick auf zukünftige Anforderungen an die Regulierung. Diese müsse “intelligenter” werden. Zudem dürften Produkte, die für Verbraucher nicht geeignet seien, nicht verkauft werden, mahnte Würtz.

Intelligente Regulierung

Auch die Digitalisierung ist ein Fall für eine “intelligente Regulierung”.

Unter einer “intelligenten Regulierung” verstehe sie “einen proportionalen, risiko- und zukunftsbasierten Ansatz”, der das Verbraucherverhalten in die Betrachtung einbeziehe, erklärte Würtz, die am vergangenen Donnerstag in Bukarest sprach.

Dabei sollten künftige Entwicklungen frühzeitig erkannt werden, damit “agiert und nicht lediglich reagiert” werden könne.

“Intelligente Regulierung”

“Intelligente Regulierung” bedeute zudem, so die Eiopa-Vertreterin, diese “auf pragmatische und risikoorientierte Weise auf das identifizierte Problem zuzuschneiden”. Dies gehe weit über das “simple Abhaken von abzuarbeitenden Punkten” hinaus.

Als Beispiel für die praktische Herangehensweise von Eiopa nannte die Verbraucherschützerin die jährlich von der Regulierungsbehörde erstellten “Verbrauchertrendberichte”. Diese Berichte lieferten regelmäßig einen Überblick über Schadensfälle für Verbraucher im Versicherungs- und Vorsorgemarkt.

Über die Dauer der Erhebung habe sich gezeigt, so Würtz, dass sich immer wieder die gleichen Probleme für die Verbraucher ergeben, wie beispielsweise irreführende Werbung, unvollständige Informationen und ein schlechter Umgang mit vertriebsseitigen Interessenkonflikten.

Würtz sieht in den Trendberichten ein “wichtiges Instrument für die Prüfung, Führung, Priorisierung und Entwicklung der Fokussierung eines präventiven Regulierungsansatzes zur Vermeidung des Verhaltensrisikos”.

Seite zwei: Produktlebenszyklus betrachten

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1 Kommentar

  1. Wie vielleicht schon von Augen: Die Product Governance verpflichtet ab 03.01.2017 – also schon in rd. 1,5 Jahren – dass vor dem Produktverkauf geprüft werden muss, ob die Kunden die Fähigkeit haben, Verluste durch Wertschwankungen bis hin zum Ausfallrisiko zu verkraften!

    Deshalb unsere Empfehlung, dieses Wissen bereits heute zu praktizieren, denn damit kann die Bestandsaufnahme und diese Prüfung ab sofort gegen Honorar durchgeführt werden, sogar mit dem Zusatznutzen der Beweislastumkehr, weil auch sicherlich in Zukunft die Ratings zu Platzierungsbeginn hinterher nicht immer Bestand haben.

    Wer also nicht nur Storno, sondern auch den „Rückkauf“ vermeiden möchte, sollte sich mit der DIN ISO 22222 beschäftigen. Wird der Beratungsprozess nach diesem Regelkreis aufgezeigt, verstehen alle Menschen, dass der Beratungszeitaufwand gegen Honorar bezahlt werden muss, wenn es bei den Umsetzungshilfen nicht zu anderen Vergütungen kommt, wie in „Erfahrungsberichten“ bei mwsbraun.de zu lesen.

    Kommentar von Frank L. Braun — 20. März 2015 @ 11:39

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