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4. Februar 2015, 13:41
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LV, bAV & Co.: Unkenntnis als Vorsorge-Hemmer

Wer nur noch schwer durchblickt, verdrängt auch leichter. Diese psychologische Erkenntnis gilt besonders für die Altersvorsorge. Nur etwas mehr als die Hälfte aller deutschen Arbeitnehmer ist über seine spätere Versorgung im Alter aus allen drei Säulen, den gesetzlichen, betrieblichen und privaten Ansprüchen, relativ gut informiert.

Die Weirich-Kolumne

Altersvorsorge-transparenz in LV, bAV & Co.: Unkenntnis als Vorsorge-Hemmer

Mangelware sind vor allem verständliche Informationen, mit denen man den gegenwärtigen Status und die aller Voraussicht nach zu erwartenden Leistungen der Lebensversicherungen konkret einschätzen kann.

Deswegen hat sich die Große Koalition die Verbesserung der Informationstransparenz der Versicherten zur Aufgabe gemacht. “Wir setzen uns für eine unabhängige und übergreifende Informationsplattform ein, auf der alle Ansprüche aus gesetzlicher Rente, Betriebsrente und privater Vorsorge sicher, einfach und übersichtlich zusammengefasst sind” heißt es im Programm des schwarz-roten Bündnisses.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles lässt gleichzeitig in Interviews wissen, was sie als den “Schlüssel zum Erfolg für eine stabile Altersversorgung” ansieht. Auf eine gelungene Vorsorge-Mischung kommt es ihr an, nämlich eine Kombination aus umlagefinanzierten und kapitalgedeckten Bausteinen.

Ein Drittel sorgt überhaupt nicht vor

Zu denken geben muss der Regierung ein in diesen Tagen veröffentlichtes Ergebnis einer Studie, die der Wieslocher Finanzdienstleister MLP in Auftrag gegeben hatte und die von mangelnder Informationstransparenz der Versicherer für ihre Kunden spricht.

Mag der Vorwurf von Verbraucherschützern, die Mitteilungen vieler Versicherungsgesellschaften seien das Papier nicht wert, auf dem sie stehen, auch überspitzt sein, so ist doch klar, dass Otto Normalverbraucher mit den oft komplizierten und wenig übersichtlichen Daten überfordert ist.

Für jeden Dritten hat sich nach dieser Untersuchung das Vorsorgethema ohnehin erledigt. Sparen kommt aus unterschiedlichen Gründen nicht länger in Frage, Konsumieren ist angesagt.

Eine Haltung, die durch Niedrigzinsen und immer weiter sinkende jährliche Überschusszahlungen noch befördert wird. Zu den alarmierenden Befunden gehört, dass etwa die Hälfte der Lebensversicherten die volle Laufzeit ihres Vertrages nicht mehr durchhalten.

Seite zwei: Mangelware: Verständliche Information

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