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28. Januar 2015, 09:41
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PKV: Branche im Wandel

Die private Krankenversicherung (PKV) in Deutschland befindet sich in ruhigerem Fahrwasser als noch im Wahljahr 2013. Gleichwohl müssen die Gesellschaften mit einem veränderten Umfeld zurechtkommen, in dem der Leitsatz gilt: Qualität vor Quantität. Die Branche ist gewillt, dieser Aufforderung zu folgen.

Krankenversicherung

Gesundheitsminister Hermann Gröhe hat den gesetzlichen Krankenkassen zu Jahresbeginn eine Beitragsreform verordnet – langfristig könnte die PKV davon profitieren.

Als Alf K. aus Tutzing am 1. März 1980 in die private Krankenversicherung (PKV) eintrat, begab er sich auf eine Reise ins Ungewisse. Denn bei seiner Entscheidung für die PKV war ihm nicht bekannt, was ihn seine lebenslange Reise kosten wird.

Der Grund: Für die Prämien in der privaten Krankenvollversicherung gibt es keine Obergrenzen. Fortschritte in der Medizin führen zu Leistungsverbesserungen, die bezahlt werden müssen und sich in steigenden Beiträgen für die Versicherten niederschlagen – Fachleute fassen dies unter “medizinischer Inflation” zusammen.

PKV ist keine Lotterie

Dessen ungeachtet kann der heute 64-Jährige nach mehr als drei Jahrzehnten, in denen er den verschlungenen Pfaden der PKV folgte, ein positives Zwischenfazit seiner Reise ziehen: So musste er zu seinem Rentenbeginn lediglich einen monatlichen Eigenanteil von 150 Euro aufbringen.

Die reguläre PKV-Monatsprämie, die er ohne Abzug aller beitragssenkenden Elemente zu zahlen hätte, liegt mit knapp 600 Euro deutlich höher. “Solche Fälle gibt es”, sagt Gerd Güssler, Geschäftsführer des Freiburger Analysehauses KVpro.de.

“Es gibt aber auch Menschen, die 560 Euro und mehr aufbringen müssen, aber je nach Fall auch weniger als in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).” Kurzum: Kein privat Krankenversicherter gleicht dem anderen.

Seite zwei: PKV-Entscheidung wie Kauf von Wohneigentum

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