BU-Leistungsbearbeitung als Qualitätskriterium

Themen wie die Darstellung der beruflichen Tätigkeit oder der betrieblichen Situation sind Neuland für den Kunden. Hier sollte der Versicherte auf dem Weg der Leistungsbeantragung so gut wie möglich an die Hand genommen und begleitet werden.

Hilfreich wäre es auch, wenn die Gesellschaften keine Einheitsfragebögen vorhalten, sondern die Datenanforderung berufsspezifisch anpassen und auf die Besonderheiten der ausgeübten Tätigkeit des Antragstellers eingehen. Dies erleichtert das Ausfüllen der Anträge.

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Teleclaiming oder Vor-Ort-Besuche

Zusätzliche Hilfestellung können Serviceleistungen, wie ein Teleclaiming oder Vor-Ort-Besuche, liefern. Hierbei unterstützen Mitarbeiter aus der Fachabteilung die Versicherten telefonisch oder vor Ort beim Ausfüllen des Antrags.

Einen ähnlichen Service bieten einige Gesellschaften über Kooperationen mit externen Dienstleistern an. Zudem gilt es, die Antragsteller proaktiv in die Leistungsprüfung einzubinden.

Hilfreich sind hier unter anderem Zwischenbescheide, welche den Versicherten über den aktuellen Bearbeitungsstand informieren. Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zweifellos zur wichtigsten Risikovorsorge. Denn wer aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann, steht schnell vor dem finanziellen Ruin, wenn die private Absicherung fehlt.

Kunden und Vermittler sollten bei der Wahl neben den Bedingungen auch den Fokus darauf legen, einen kundenorientierten und kooperativen Partner auszuwählen.

Autor Markus Kruse ist Geschäftsführer der Assekurata Solutions GmbH.

Foto: Assekurata

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