Anzeige
11. Juni 2015, 10:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Von der Selbstoptimierung zu “Pay-As-You-Live”-Prämien?

Krankenversicherungsbeiträge könnten künftig von dem Trend zum Tragen von Gesundheits-Gadgets beeinflusst werden. Ähnlich wie Pay-As-You-Drive-Prämien vom Fahrverhalten des Versicherten abhängig sind, könnten mögliche “Pay-As-You-Live”-Prämien an Auswertungen von Sensoren, Gesundheits-Apps & Co. geknüpft werden.

Selbstoptimierung

Zur Selbstoptimierung stehen dem gesundheitsbewussten Konsumenten Apps zu Ernährung, Pulsmessung, Schlafverhalten etc. zur Verfügung.

Ein neuer Megatrend, den die Medien ausgemacht haben, ist die sogenannte “Selbstoptimierung”.

Eike Wenzel vom Institut für Trend- und Zukunftsforschung (ITZ) in Heidelberg wurde gestern auf dem Nachrichtenportal Focus Online folgendermaßen zitiert: “Gesundheit ist als Konsumgut einer der Megatrends unserer Tage”, und weiter: “Gesundheit sichern wir durch Selbstmanagement und Selbstoptimierung.”

Selbstoptimierungs-Apps auf dem Vormarsch

Zur Selbstoptimierung stehen dem gesundheitsbewussten Konsumenten eine Vielzahl an Apps zu Ernährung, Pulsmessung, Schlafverhalten, diverse Fitness-Armbänder etc. zur Verfügung, die am Körper getragen werden und fortlaufend Daten erheben.

Somit ist es nur konsequent, die Logik von Pay-As-You-Drive-Tarifen für Autofahrer auf “Pay-As-You-Live”-Policen für die Krankenversicherung zu übertragen.

Dies tut der britische Universitätsdozent Emmanuel Tsekleves von der Universität Lancaster in England, wie das britische Online-Fachportal “The Actuary” jüngst berichtete. Die Tarifberechnung könne über “tragbare Technologien”, sogenannter wearable technology, vorgenommen werden.

Seite zwei: Schädlicher Lebensstil wird abgestraft

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 5/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Europäische Aktien – Schwellenländer – digitaler Wandel – Neue Vertriebsregeln

Ab dem 27. April im Handel.

Rendite+ 1/2017 "Sachwertanlagen"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Hitliste der Produktanbieter – Top Five der Segmente – Immobilienmarkt

Versicherungen

Zahl der gesunden Lebensjahre steigt

Die Deutschen verbringen einen immer größeren Teil ihres Lebens bei guter Gesundheit. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Berechnung des Demografen Roland Rau für die GDV-Initiative “7 Jahre länger”. Zwischen 2005 und 2013 haben demnach 65-jährige Frauen weitere 2,8 gesunde Lebensjahre hinzugewonnen. Ihre Lebenserwartung stieg in der Zeit um 0,6 Jahre.

mehr ...

Immobilien

ZIA: Senkung der Grunderwerbsteuer wäre beste Eigenheimförderung

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) fordert, die Grunderwerbssteuer zu senken. Bei der Förderung von Wohneigentum sollte die Regierung nicht auf Zuschüsse sondern auf Steuersenkungen setzen.

mehr ...

Investmentfonds

Veränderung bei der Aktionärsstruktur von Mainfirst

Beim Frankfurter Vermögensverwalter Mainfirst hat es deutliche Veränderungen im Kreis der Eigentümer gegeben. Bei der Gesellschaft, wo derzeit rund 180 Mitarbeiter angestellt sind, gibt es zukünftig einen sehr starken Aktionär aus der Schweiz.

mehr ...

Berater

Internetmarketing: “Makler müssen Online-Servicepunkte bieten”

Jan Helmut Hönle, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Hönle.training, ist Experte für Internetmarketing und Online-Beratung. Im Gespräch mit Cash. erläutert er, wie Makler im Internet Kunden gewinnen können.

mehr ...

Sachwertanlagen

Schiffsfonds: Vom Boomsegment zur Marktnische

Vor nur zehn Jahren waren Schiffsfonds das zweitstärkste Segment der Sachwertbranche. Dies erscheint aus heutiger Sicht fast schon utopisch. Etliche Fonds sind gescheitert. Umso erstaunlicher ist, dass sich erstmals wieder ein Anbieter auf den Markt wagt.

mehr ...

Recht

Maklervertrag: Diese zwölf AGB-Klauseln sind tabu

Ein Versicherungsnehmer hatte gegen seinen Versicherungsmakler geklagt, nachdem dieser ihm eine Rechnung wegen Provisionsverlust stellen wollte und auf seine AGB verwies. Bei einer genaueren Prüfung der AGB fanden die Richter insgesamt zwölf ungültige Klauseln.

mehr ...