Anzeige
21. August 2015, 18:22
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Standard Life weist “Wortbruch”-Vorwürfe zurück

Der britische Lebensversicherer Standard Life hat sich zu Vorwürfen geäußert, wonach das Unternehmen eine feste Zusage an Makler widerrufen habe, indem es ab sofort keine weiteren Erhöhungen in der Freelax-Tariffamilie zulässt. Standard Life hat die Maßnahme nun damit gerechtfertigt, dass die ursprünglichen Annahmen bei der Zusage nicht mehr erfüllt gewesen seien.

Standard Life weist Wortbruch-Vorwürfe zurück

Firmensitz von Standard Life in Frankfurt-Niederrad: Empfangshalle im Atricom.

“Diese Zusage beruhte auf der Annahme, dass dies keine Auswirkungen auf bestehende Verträge haben werde. Als sich jedoch zeigte, dass das aufgrund der sehr hohen Mittelzuflüsse nicht mehr der Fall sein würde, haben wir entschieden, den Übergangszeitraum zu verkürzen und kein Neugeschäft mehr zuzulassen”, ließ Martin Clements, CEO von Standard Life in Deutschland und Österreich, auf Anfrage von Cash.-Online mitteilen.

Freelax-Neugeschäft im April eingestellt

Im April hatte die deutsche Zweigniederlassung von Standard Life angekündigt, im Neugeschäft keine Garantieprodukte (With Profits) mehr anzubieten. Dies betraf die Tarif-Familie “Freelax”. Ursprünglich galt ein Übergangszeitraum bis zum Ende des Jahres, um bestehenden Kunden, so Standard Life, “etwas mehr Zeit zu geben, sich auf die neue Situation einzustellen”. Demnach durften neue Mitarbeiter in bestehende Gruppenverträge der betrieblichen Altersversorgung aufgenommen werden sowie Zuzahlungen und Beitragserhöhungen erfolgen.

Scharfe Kritik von Maxpool

Der Hamburger Maklerpool Maxpool hat das vorzeitige Ende der Übergangsfrist als “Wortbruch” kritisiert: “Kürzlich haben wir unsere Kunden und zuständigen Makler über den Freelax-Stopp zum Jahresende informiert. Nun müssen wir die gleichen Partner erneut ansprechen und sagen: ‘Was interessiert uns unser Geschwätz von gestern’”, erklärte Maxpool-Geschäftsführer Oliver Drewes am Dienstag in einer Mitteilung.

Standard Life-Manager Clements betonte unterdessen, dass dem Versicherer seine Kunden in Deutschland und Österreich “sehr wichtig” seien. “Unser strategischer Fokus auf fondsgebundene Produkte wird uns helfen, sie langfristig zu unterstützen”, so Clements. (lk)

Foto: Standard Life

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 5/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Europäische Aktien – Schwellenländer – digitaler Wandel – Neue Vertriebsregeln

Ab dem 27. April im Handel.

Rendite+ 1/2017 "Sachwertanlagen"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Hitliste der Produktanbieter – Top Five der Segmente – Immobilienmarkt

Versicherungen

Volkswohl Bund: Bläsing wird Nachfolger von Dr. Maas

Beim Dortmunder Versicherer Volkswohl Bund gibt es einen Wechsel in der Führungsspitze. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Joachim Maas geht Ende April 2017 nach über 37 Jahren Tätigkeit in den Ruhestand. Mit Wirkung zum 1. Mai 2017 wird Dietmar Bläsing neuer Sprecher der Vorstände der Volkswohl Bund Versicherungen. 

mehr ...

Immobilien

Investitionen in Immobilien: Die globalen Trends

Das globale Investitionsvolumen in Immobilien wird 2017 trotz Angebotsmangels weiter steigen. Dadurch werden die Preise mittelfristig stabil bleiben. Cushman & Wakefield erwarten für das kommende Jahr mehr Dynamik.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Bank holt Citigroup-Manager Moltke in den Vorstand

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank hat James von Moltke (48) zum neuen Finanzvorstand ernannt. Er war bisher Treasurer der amerikanischen Bank Citigroup und soll seinen Posten bei der Deutschen Bank im Juli dieses Jahres antreten.

mehr ...

Berater

Deutscher Bankenrettungsfonds schließt 2016 mit Gewinn ab

Der im Zuge der Finanzmarktkrise im Jahr 2008 geschaffene Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS), der von der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) verwaltet wird, schließt das Geschäftsjahr 2016 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 98,6 Millionen Euro ab.

mehr ...

Sachwertanlagen

HTB Gruppe bringt weiteren Immobilien-Zweitmarktfonds

Die Bremer HTB Gruppe startet ab sofort mit dem Vertrieb des neuen Immobilien-Zweitmarktfonds “HTB 8. Immobilien Portfolio”. Der alternative Investmentfonds (AIF) ist bereits der siebte Publikums-AIF von HTB.

mehr ...

Recht

ZIA fordert bei Crowdinvesting stärkeren Verbraucherschutz

Der ZIA bemängelt, dass Crowdinvesting durch die bisherige Regulierung privilegiert ist, auf Kosten des Verbraucherschutzes. Der Ausschuss fordert unter anderem eine Prospektpflicht. Diese Forderungen widersprechen den Ansichten des Bundesverband Crowdfunding.

mehr ...