Telematik-Tarife: Auf die Strecke gebracht

Der Tarif VHV Telematik-Garant sei „ein Meilenstein“ in der Autoversicherung, ist Dr. Per-Johan Horgby, Vorstand Privatkunden der VHV Allgemeine Versicherung, überzeugt.

Mittels eines kleinen Steckers, der über den Zigarettenanzünder des Fahrzeugs angeschlossen wird, zeichnet eine Telematik-Box mittels GPS und verschiedene Sensoren das Fahrverhalten des Kunden auf: Geschwindigkeit, Beschleunigung, Bremsmanöver, Kurvenverhalten, Tageszeit der Fahrt und Straßentyp – der Box entgeht nichts.

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„Aus den ermittelten Daten ergibt sich ein Gesamtbild des Fahrverhaltens der Nutzer des versicherten Fahrzeuges“, erklärt Horgby. Ist das Fahrverhalten besser als der Durchschnitt, bekommt der Versicherte nach Angaben der VHV bis zu 30 Prozent Rabatt.

Wer zu schlecht fährt, wird nicht zusätzlich bestraft

Dabei müsse er auf die Prämienvergünstigung „nicht lange warten“, betont der Vorstand. „Den Nachlass für das erste Versicherungsjahr ermitteln wir auf Basis der ersten 25 Stunden Fahrzeit. Dieser Nachlass gilt dann bis zur nächsten Hauptfälligkeit.“

Danach werde der Rabatt für das jeweilige Folgejahr immer aus den durchschnittlichen Bewertungen des jeweiligen Vorjahres ermittelt. Dabei ist es Horgby wichtig, darauf hinzuweisen, dass kein Kunde mehr zahlen muss als den ursprünglich vereinbarten Versicherungsbeitrag.

Seite drei: „Telematik wird sich langsam etablieren“

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