„90 Prozent des Neugeschäfts kommt über das Internet“

Im Interview mit Cash.Online spricht der Versicherungsmakler Matthias Helberg über sein erfolgreiches digitales Engagement und was andere Makler daraus lernen können. Zudem berichtet er über die größten Sorgen seiner Kunden im Zusammenhang mit der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU).

„Wir generieren heute deutlich mehr als 90 Prozent unseres Neugeschäftes durch Anfragen, die wir über unseren Internetauftritt erhalten. Das gilt sogar für Interessenten, die auf Empfehlung kommen“.

Cash.Online: Sie haben sich als Blogger in der Branche einen Namen gemacht. Im vergangenen Jahr wurde Ihr Engagement mit dem Finanzblog Award gewürdigt. Welche Rolle spielt dabei die Aufmerksamkeit, die Sie im Zuge Ihrer Kritik am BU-Vergleich von „Finanztest“ erhielten?

Helberg: Für den Finanzblog Award selber spielte mein Artikel ‚Avanti dilettanti‘ zum BU-Test von Stiftung Warentest keine Rolle. Jedenfalls fand sich in der Begründung und der Laudatio kein direkter Hinweis darauf. Allerdings hat der Artikel damals ein Riesen-Medienecho gefunden, ohne das man wohl gar nicht erst auf mich aufmerksam geworden wäre.

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Welche strategischen Ziele verbinden Sie mit dem Bloggen?

Aus heutiger Sicht würde ich sagen, es gibt zwei Hauptziele: Erstens: Potenziellen Interessenten in einer Art digitalem Schaufenster Einblicke in unsere Arbeits- und Denkweise zu geben, was sich vertrauensfördernd und damit umsatzsteigernd auswirkt.

Zweitens: Fehlentwicklungen in unserer Branche zu kommunizieren, um einerseits den Lesern entsprechende Hinweise zu geben und andererseits ein kleines bisschen zur Verbesserung  beizutragen. Auch das wirkt sich übrigens vertrauensfördernd aus. Beide Ziele gab es als Motivation von Anfang an.

Was ist der größte Nutzen, den Sie aus dem Blog ziehen?

Wir generieren heute deutlich mehr als 90 Prozent unseres Neugeschäftes durch Anfragen, die wir über unseren Internetauftritt erhalten. Das gilt sogar für Interessenten, die auf Empfehlung kommen. Ohne den Blog mit seinen Inhalten und Kommunikationsmöglichkeiten wäre das kaum denkbar.

Seite zwei: „Trend geht zu minderwertigen Pseudo-Absicherungen“

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