W&W überlässt tschechische Töchter der Allianz

Der Stuttgarter Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) gibt das ausländische Versicherungsgeschäft vollständig auf. Die beiden verbliebenen Versicherungstöchter in Tschechien wurden rückwirkend zum 1. Januar 2015 an die Allianz verkauft.

W&W-Zentrale in Stuttgart

Am tschechischen Bauspar- und Hypothekengeschäft will Wüstenrot festhalten. Hierzu wurde zeitgleich mit der tschechischen Allianz-Gesellschaft eine langfristige Vertriebskooperation vereinbart. Der Wachstumskurs der Wüstenrot-Gruppe in Tschechien mit der Bausparkasse und der Hypothekenbank solle fortgesetzt werden, teilte der Konzern am Mittwoch mit.

W&W begründet Verkauf mit geringem Beitragsvolumen

Bereits im ersten Halbjahr 2015 habe man sich dazu entschlossen, so W&W, sich vom tschechischen Sachversicherungs- und Lebensversicherungsgeschäft zu trennen. Seit 1993 war die Gruppe auf dem benachbarten Versicherungsmarkt aktiv.

Ziel sei es, „die Konzernstrukturen weiter konsequent zu straffen und zu optimieren“. Nach eigenen Angaben macht das Beitragsvolumen der betroffenen Gesellschaften weniger als ein Prozent der Gesamtbeitragseinnahmen des Konzerns aus, weswegen diese Aktivitäten abgegeben worden seien. Zum Verkaufserlös machte W&W keine Angaben. (lk)

Foto: W&W

 

 

 

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