Allianz denkt über Aktienrückkauf nach

Europas größter Versicherer Allianz sieht wenig überraschend in einem Rückkauf eigener Aktien eine Option.

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Eine schrumpfende Zahl von Aktien sei hilfreich, die Ergebnisziele des Assekuranzriesen zu erreichen, so Allianz-Chef Oliver Bäte.

„Wenn wir nicht sinnvoll in organisches oder anorganisches Wachstum investieren können, erwerben wir Aktien zurück“, sagte Allianz-Vorstandschef Oliver Bäte dem „Manager Magazin“ (Erscheinungstag 27. Mai), laut einem Vorabbericht vom Donnerstag.

„Erneuerungsagenda“ soll Gewinn je Aktie erhöhen

Analysten hatten damit gerechnet, da der Versicherer ihrer Meinung nach nur so seine Gewinnziele erreichen könne. Bäte weist auch auf diesen Zusammenhang hin. Eine schrumpfende Zahl von Aktien sei hilfreich, die Ergebnisziele des Assekuranzriesen zu erreichen, sagte der Manager.

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Der Konzern hat sich mit seiner „Erneuerungsagenda“ vorgenommen, bis 2018 den Gewinn je Aktie durchschnittlich jährlich um 5 Prozent zu steigern. Experten schätzen das Volumen eines möglichen Rückkaufs auf bis zu drei Milliarden Euro – falls die Allianz vorher nicht auf Einkaufstour geht. (dpa-AFX)

Foto: Allianz

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