10. Juni 2016, 10:55
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“Auch kleinere Unternehmen im Visier von Cyber-Kriminellen”

Den Angaben zufolge berechnet sich die Prämienhöhe für die Zusatzdeckung ausschließlich auf Umsatzbasis. Warum hat sich HDI für diese Art der Preisgestaltung entschieden?

Gerade für kleine Unternehmen und kleinere Mittelständler bietet die Prämienermittlung auf Umsatzbasis viele Vorteile: Sie ist übersichtlich, einfach zu verwalten und besonders flexibel. Die Prämien sowohl unseres Multiline-Produkt “Compact” als auch für das Spartenprodukt Betriebshaftpflicht wird deshalb bei der HDI Versicherung auf der Grundlage des Jahresumsatzes berechnet. Und deshalb haben wir diese bewährte Art der Prämienermittlung auch für die Zusatzdeckung beibehalten.

Können Sie einmal beispielhaft erläutern, wie sich die Prämie herleitet?

Nehmen wir als Beispiel ein Maschinenbauunternehmen mit einem Jahresumsatz von 3,5 Millionen Euro. Dies möchte zusätzlich zu seiner Compact-Police nun den Zusatzbaustein “Cyber” mit einem Selbstbehalt von 1.000 Euro abschließen: Die Prämienermittlung erfolgt nun ganz einfach: 3.500.000 Euro x 0,73 Promille = 2.555 Euro zzgl. Versicherungssteuer (VersSt). Für Neuverträge, die bis zum 30. September 2016 abgeschlossen werden, gilt darüber hinaus ein einmaliger Sonderrabatt in Höhe von 20 Prozent. Die Prämie inklusive Sondernachlass für unseren Beispielkunden beläuft sich damit auf insgesamt: 2.044 Euro zzgl. VersSt.

Zum Schluss ein kurzer Ausblick: Wie bewerten Sie das Wachstumsaussichten in diesem neuartigen Geschäftsfeld?

Medien berichten immer häufiger über neue Cybergefahren und diese Botschaft kommt an. Auch in kleinen und mittleren Unternehmen wird man sich deshalb mehr und mehr des Risikos bewusst, Opfer einer Cybercrime-Attacke werden zu können. Gerade bei diesen Unternehmen besteht deshalb heute ein großer Bedarf an modernen Cyberversicherungen. Wir sehen daher für das Geschäftsfeld Cyberversicherung gute Wachstumsaussichten.

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Interview: Lorenz Klein

Foto: HDI

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