1. September 2016, 14:37
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DGB-Studie: Jeder zweite Azubi fühlt sich stark belastet

Mit knapp 72 Prozent der Azubis ist aber die Mehrheit mit der Ausbildung zufrieden. Der Wert ist in den vergangenen zwei Jahren leicht gestiegen, davor aber deutlich gefallen. Einen Rückgang gab es bei regelmäßigen Überstunden von 41 Prozent vor fünf Jahren auf 35 Prozent.

DGB forderte novelliertes Berufsbildungsgesetz

Der DGB forderte schärfere gesetzliche Vorgaben durch ein novelliertes Berufsbildungsgesetz. “Der Gesetzgeber kann nicht mehr zusehen, wie die duale Ausbildung vor die Wand fährt”, sagte Bundesjugendsekretär Florian Haggenmiller.

Unternehmen würden “Bestenauslese” betreiben

Vize-DGB-Chefin Elke Hannack forderte die Wirtschaft zu mehr Plätzen auf – auch für die vielen Flüchtlinge. Mit 522.200 Ausbildungsverträgen im vergangenen Jahr sei der Ausbildungsmarkt erstmals seit 2011 nicht geschrumpft. Doch nur jeder fünfte Betrieb bilde aus. In der Allianz für Aus- und Weiterbildung habe sich die Wirtschaft zu jährlich zusätzlich 20.000 Plätzen verpflichtet. “2015 hat die Wirtschaft gerade mal 7.300 zusätzliche Plätze geschaffen”, kritisierte Hannack. Nötig sei ein steuerfinanziertes Bund-Länder-Programm für Problemregionen.

Hannack warf den Unternehmen zudem eine “Bestenauslese” vor. Jugendliche mit Hauptschulabschluss würden oft ausgeschlossen. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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1 Kommentar

  1. Und sicherlich hat niemand an die Absicherung gedacht, die er hätte schon vor der Ausbildung treffen sollen. Die staatlichen Leistungen, so dünn wie sie auch sind, erfordern eine gewisse Vorversicherungszeit, die ein Arzt bieten nicht haben kann. Eine Schüler BU, aber Achtung, viele Klausel versprechen, was sie nicht halten, ist ab dem zehnten Lebensjahr zu empfehlen

    Kommentar von Frank Dietrich — 2. September 2016 @ 08:37

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