Anzeige
30. Juni 2016, 16:11
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Betriebsrenten mit Zuwachs, doch Aktuare warnen

Rund 265.000 zusätzliche Arbeitnehmer verfügen seit vergangenem Jahr über eine betriebliche Altersversorgung (bAV), teilte der Versicherungsverband GDV am Donnerstag mit. Unterdessen warnen Experten vor einer drohenden Schieflage in der bAV.

Betriebsrenten mit Zuwachs, doch Aktuare warnen

Peter Schwark, GDV: “Sinnvoll wäre auch eine stärkere Förderung für Arbeitnehmer mit geringen Einkommen.”

Laut GDV-Statistik stieg die Zahl der Verträge für eine betriebliche Altersversorgung 2015 um 1,8 Prozent auf mehr als 15 Millionen. Zum Vergleich: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erhöhte sich im vorigen Jahr um 517.000. Die Beiträge für die betriebliche Altersversorgung summierten sich nach Berechnung des GDV im vorigen Jahr auf 19,1 Milliarden Euro.

GDV: Bedeutung der bAV stetig gewachsen

“Die Bedeutung der betrieblichen Altersversorgung ist stetig gewachsen. Angesichts der großen demografischen Herausforderungen sollten wir alles dafür tun, dass dieser positive Trend anhält”, sagte GDV-Geschäftsführer Dr. Peter Schwark. Dazu müsse die betriebliche Altersversorgung gerade für kleinere und mittlere Unternehmen einfacher werden, betonte Schwark. “Sinnvoll wäre auch eine stärkere Förderung für Arbeitnehmer mit geringen Einkommen.”

Versicherungsmathematiker schlagen Alarm

Überschattet wurde diese positive Nachricht für die bAV von einer Warnung der einflussreichen Deutsche Aktuarvereinigung (DAV): Die Niedrigzinsen bringen aus ihrer Sicht die bAV aus dem Gleichgewicht.

Noch könnten die zugesicherten Zinsen gezahlt werden. Doch sollten die Kapitalerträge weiter sinken, könnten die Anforderungen nicht mehr erfüllt werden, warnten die Versicherungsmathematiker am Donnerstag in Köln.

Seite zwei: “Das Problem steht vor der Tür”

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Insurtech Hepster bietet situative Versicherungen für Generation-Smartphone

Die Digitalisierung nimmt Einfluss auf immer mehr Lebensbereiche und Dienstleistungen. Mobile Endgeräte sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

mehr ...

Immobilien

Raus aus der Stadt: Immobilienkäufer suchen verstärkt im Umland

In den deutschen Metropolen ist bezahlbarer Wohnraum immer schwieriger zu finden. Immer mehr Immobilienkäufer weichen daher nach einer Analyse von Immowelt in die Speckgürtel aus, da dort die Preise noch niedriger sind. Am stärksten zeige sich diese Entwicklung in Berlin, Stuttgart und Frankfurt.

mehr ...

Investmentfonds

Deutlicher Konjunkturabschwung in 2019

Spätestens ab der zweiten Jahreshälfte 2018 wird die Weltwirtschaft langsamer wachsen, davon ist das Feri Institut überzeugt. Obwohl Deutschland eine Sonderstellung habe, komme es auch hier zum Abschwung. Warum sich die Konjunktur abkühlen wird:

mehr ...

Berater

EZB gewährt Deutscher Bank bei Postbank-Einlagen mehr Spielraum

Die Deutsche Bank hat bei der Integration ihrer Tochter Postbank in das Privat- und Firmenkundengeschäft des Konzerns ein Problem weniger. Die Bankenaufseher der Europäischen Zentralbank (EZB) gewährten Deutschlands größtem Geldhaus mehr Spielraum bei der Verwendung von Einlagen und Liquidität.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R-Insolvenzen: Fragen an die Bundesregierung

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat eine kleine Anfrage zu Container- und Schiffsfinanzierungen an die Bundesregierung gestellt. Ein Teil der Fragen entfällt auf die Causa P&R.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...