23. August 2016, 16:24
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Wesentliche Neuerungen in der Unfallversicherung”

Aus einer Mitteilung Ihres Hauses von Ende Juni geht hervor, dass die Debeka bei der privaten Unfallversicherung mit Neuheiten punkten wolle, “die bisher kaum im Markt vertreten sind”. Was kann der Kunde in diesem Bereich erwarten?

In der Unfallversicherung haben wir zum 1. Juli 2016 wesentliche Neuerungen vorgenommen. Zum einen haben wir unsere Produktlinien in “Comfort“ und “Comfort Plus” weiterentwickelt: Der Debeka-Comfort-Schutz bietet neben den Kernelementen des Unfallschutzes, also der ein maligen Kapitalleistung bei Invalidität, einer lebenslangen monatlichen Unfallrente sowie einer Kapitalleistung nach einem Unfalltod, eine Vielzahl attraktiver Zusatzleistungen. Hierzu zählen beispielsweise Tagegelder für stationäre und ambulante Behandlungen von Unfallfolgen sowie Leistungen für kosmetische Operationen und für Such-, Bergungs- und Rettungseinsätze. Mit dem Zusatzpaket Comfort Plus sichert sich der Kunde darüber hinaus unter anderem Einmalzahlungen bei Knochenbrüchen und Sofortleistungen bei schweren Verletzungen.

Gibt es weitere Neuerungen?

Zum anderen bietet die Debeka seit Juli eine die Produktlinie ergänzende “Unfallschutzversicherung” bei schweren Unfallverletzungen an und leistet dabei bis zu drei Millionen Euro innerhalb von zehn Jahren. Wie ein Haftpflichtversicherer ersetzt sie den tatsächlich verbliebenen Schaden, den ein Unfall nach sich zieht. Das heißt, sie zahlt zum Beispiel den individuellen monatlichen Verdienstausfall, konkrete Kosten für eine Haushaltshilfe, die Kosten für einen Umzug in einen behindertengerechten Wohnraum, die Kosten für Umbauten an einer selbst genutzten Immobilie sowie Schmerzensgeld. Alle Leistungen der Unfallschutzversicherung werden aufgrund von Verletzungsbildern erbracht, die nicht von einem Invaliditätsgrad abhängig sind.

Interview: Lorenz Klein

Foto: Debeka

 

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Kein Start der Grundrente ab Januar kommenden Jahres?

Wegen des hohen Verwaltungsaufwands hält die Deutsche Rentenversicherung einen Start der Grundrente im Januar 2021 für unrealistisch.

mehr ...

Immobilien

Corona-Krise: Nicht jedes Betongold glänzt

Ob Gewerbe- oder Wohnimmobilien: DJE wirft einen Rundumblick auf die Immobilienmärkte weltweit – wer schwächelt, und wo bestehen Potenziale trotz der Krise? Eine Analyse von Hagen Ernst, stellvertretender Leiter des Bereichs Research & Portfoliomanagement bei der DJE Kapital AG.

mehr ...

Investmentfonds

Warum Gold die einzig wahre Währung ist: Fünf Gründe für das Edelmetall

„Papier wird zu Papier, nur Gold bleibt Geld. Alles andere ist Kredit“ – so der US-amerikanische Unternehmer und einflussreichste Privatbankier seiner Zeit, John Pierpont Morgan (1837–1913). Ist da etwas dran? Ist die Zeit des Papiergeldes nur eine Epoche, die des Goldes jedoch von ewiger Dauer? Und ist Gold in der Finanzwelt auf lange Sicht das Einzige, was glänzt? Aurimentum, Spezialist für Goldanlagen per Ratenkauf, nennt fünf Gründe, welche die Theorie von J.P. Morgan bestätigen.

mehr ...

Berater

Corona drückt Preise für Maklerunternehmen nicht

Den Makler Nachfolger Club e.V. erreichen im Moment einige Anfragen, ob und wie sich die Kaufpreise für Maklerunternehmen und Bestände in Zeiten der Corona-Pandemie verändern. Vorstand Oliver Petersen kommentiert die aktuelle Marktsituation.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia: Neun der zwölf Fonds trotz Corona im Plan

Der Immobilienkonzern Patrizia AG meldet einen weitgehend prognosegemäßen Verlauf seiner Fonds für private und semiprofessionelle Anleger. In drei Fällen wird ein Teil der möglichen Ausschüttung für 2019 jedoch Corona-bedingt zurückgehalten.

mehr ...

Recht

Studie zur Grundsteuer: Bundesgesetz verstößt gegen die Verfassung

Das Gesetz zur Reform des Grundsteuer- und Bewertungsrechts verletzt nach Ansicht von Prof. Gregor Kirchhof, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Finanzrecht und Steuerrecht und Direktor des Instituts für Wirtschafts- und Steuerrecht an der Universität Augsburg, das Grundgesetz. Die Gründe

mehr ...