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31. Oktober 2016, 14:06
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Immer mehr Ältere von Armut bedroht

Immer mehr ältere Menschen in Deutschland sind von Armut bedroht. Die Zahl der betroffenen Über-65-Jährigen stieg binnen zehn Jahren von 1,95 auf 2,74 Millionen im vergangenen Jahr, wie aus neuen Daten des Europäischen Statistikamts Eurostat hervorgeht. 2014 waren es noch 2,65 Millionen.

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Laut aktuellem Alterssicherungsbericht der Bundesregierung werden viele Bürger im Ruhestand nicht ausreichend finanziell abgesichert sein, wenn sie nicht selbst mehr für ihre Altersvorsorge tun.

Für diesen Montag hat Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) Gewerkschaften, Arbeitgeber, Sozialverbände und Fachpolitiker zum Abschluss eines Rentendialogs in Berlin eingeladen. Mitte November will Nahles ein Rentenkonzept vorlegen.

Die Quote stieg von 13,4 Prozent 2005 über 14,1 Prozent 2010 bis zu 16,3 Prozent 2014 und 16,5 Prozent im vergangenen Jahr. Die Quote der armutsgefährdeten Über-65-Jährigen liegt damit in Deutschland über dem Durchschnitt der EU mit 14,1 Prozent. Es handelt sich um Menschen mit weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens.

Laut aktuellem Alterssicherungsbericht der Bundesregierung werden viele Bürger im Ruhestand nicht ausreichend finanziell abgesichert sein, wenn sie nicht selbst mehr für ihre Altersvorsorge tun.

Linken-Abgeordnete fordert Regierung zum Handeln auf

Die Linken-Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Bundesregierung dürfe die Augen nicht länger vor der Ausbreitung der Altersarmut in Deutschland verschließen. “Es geht nicht um Einzelfälle, Millionen sind betroffen.” Deshalb müsse die gesetzliche Rente gestärkt und armutsfest gemacht werden, unter anderem durch eine Anhebung des Rentenniveaus auf mindestens 53 Prozent. Auch die Bedingungen am Arbeitsmarkt müssten dringend verbessert werden. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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