„Lebensversicherer können ihren Kunden nicht kündigen“

Ist das Überschusssystem der Versicherungsunternehmen hinreichend transparent, sodass Verbraucher konkret nachverfolgen können, wie viele Mittel ihnen daraus zustehen? Die Bundestagsabgeordnete Susanna Karawanskij (Die Linke) hatte zuletzt eine mangelnde Transparenz kritisiert.

Die Ermittlung der Überschussbeteiligung ist schon für die Versicherer selbst sehr komplex. Das fängt bei der Ermittlung der Rohüberschüsse an, bei der Berücksichtigung sämtlicher Kapitalanlagen und aller Versicherungsfälle. Die Frage, welcher Vertrag wie viel zur Entstehung der Überschüsse beigetragen hat, erfordert komplexe versicherungsmathematische Berechnungen. Transparenz ist jedenfalls etwas anderes als Einfachheit. Die Details werden das Gros unserer Kunden so auch nicht interessieren.
Worauf es ankommt, ist: Jeder sollte sich auf seine Standmitteilungen verlassen können, die er jährlich von seinem Versicherungsunternehmen erhält, die Entwicklung seiner Überschussbeteiligung dem Betrag nach nachvollziehen und verstehen können, was das für ihn bedeutet. Ob wir dieses Ziel schon heute erreicht haben, möchte ich offen lassen. Besser geworden sind wir allemal.

Lesen Sie das vollständige Interview in der aktuellen Cash.-Ausgabe 1/2017.

Interview: Kim Brodtmann und Ulrich Faust

Foto: GDV

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