25. April 2016, 08:16
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SPD will Rente zum Wahlkampfthema machen

Der Unionsmittelstand forderte ein Ende der Debatte über die Abschaffung der Riester-Rente. “Denn ohne private Vorsorge wird eine auskömmliche Altersversorgung nicht funktionieren”, heißt es in einem Papier der CDU/CSU-Wirtschaftsvereinigung (MIT). CDU-Vize Klöckner sagte der Funke-Mediengruppe: “Die Riester-Rente muss verbessert werden, ohne sie gleich abzuschaffen.”

Nahles: “Der Staat garantiert, dass alle Riester-Inhaber ihr Geld ausgezahlt bekommen”

Nahles warf Kritikern der Riester-Rente vor, sie würden die 16 Millionen Betroffenen verunsichern. “Der Staat garantiert, dass alle Riester-Inhaber ihr Geld ausgezahlt bekommen”, versicherte sie. “Auch für die staatlichen Zulagen gibt es Vertrauensschutz, die zahlt der Staat weiterhin.” Allerdings sei eine Reform der Riester-Rente nötig, weil sich die Renditehoffnungen nicht erfüllt hätten und zu wenig Geringverdiener solche Verträge abgeschlossen hätten.

Dagegen hält der frühere CDU-Arbeitsminister Norbert Blüm die Riester-Rente für gescheitert und nicht reformierbar. Er sagte der “Bild am Sonntag”: “Riester ist Pfusch, den man nicht reparieren kann. Die Bundesregierung sollte Riester beenden und die staatliche Förderung dafür stattdessen in die gesetzliche Rente einzahlen.”

Quelle: dpa-Afx

Foto: BMWi

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1 Kommentar

  1. Zuerst sollte die bestehende Riester-Rente auf Konstruktionsfehler und Korrekturen überprüft werden. Viele Sparer verzweifeln an der Bürokratie und sind sauer über zurückgeforderte Zulagen, die für immer verloren sind nur weil eine Frist versäumt wurde. Diese einmal zu Recht gezahlten und dem Sparer auch zu Recht zustehenden Zulagen zurückerstatten würde schon mal die Glaubwürdigkeit um ein grosses Stück wieder herstellen.
    Nervig ist vor allem auch die lange Bearbeitungszeit von einzureichenden Unterlagen, wo man schnell den Überblick verliert.
    Danach kann man über weitere Verbesserungen nachdenken, z.B. die Kinderzulage bis zum 25. Lebensjahr ohne weiteren Nachweise gewähren.
    Vor allem bewahre man uns vor einem neuen Bürokratieungetüm, wo sich ein(e) andere(r) Minister(in) seinen Namen verewigen möchte.
    KoSeRa

    Kommentar von KoSeRa — 26. April 2016 @ 20:57

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