Anzeige
Anzeige
11. Februar 2016, 11:05
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

März statt Mai: Zurich beeilt sich bei Chef-Wechsel

Mario Greco tritt den Chefposten beim Schweizer Versicherer Zurich zwei Monate früher an als bisher geplant. Zum 7. März erwarten den bisherigen Generali-Chef immense Herausforderungen: So teilte Zurich am Donnerstag mit, dass der Gewinn im abgelaufenen Jahr um mehr als die Hälfte auf 1,8 Milliarden US-Dollar (1,6 Mrd Euro) eingebrochen ist.

Zurich beeilt sich bei Chef-Wechsel

Zurich hat keine Zeit zu verlieren: Der künftige Chef Mario Greco soll nun schon am 7. März beim Schweizer Versicherer anfangen.

Zurich führt den Gewinneinbruch auf Probleme in der Schadenversicherung und den eingeleiteten Konzernumbau zurück. Damit verfehlte Zurich die Erwartungen der Analysten. Für 2016 rechnet das Management bereits nicht mehr damit, dass der Versicherer die angepeilte Eigenkapitalrendite von 12 bis 14 Prozent erreicht. Im Vorjahr lag sie gerade mal bei 6,4 Prozent.

Zurich-Management plant “rigorose Maßnahmen”

Verwaltungsratspräsident und Übergangschef Tom de Swaan sprach von einem enttäuschenden Ergebnis und “rigorosen Maßnahmen”, um den Konzern wieder rentabler zu machen. Von dem bereits eingeleiteten Konzernumbau, der bis 2018 angelegt ist, sollen rund 8000 Mitarbeiter betroffen sein. Nicht alle Stellen fielen weg, viele würden etwa in zentralen Dienstleistungsstellen angesiedelt, sagte eine Zurich-Sprecherin. Für Deutschland hatte der Versicherer bereits den Wegfall von 500 Jobs angekündigt.

Der künftige Chef Mario Greco, der bislang den italienischen Versicherer Generali geführt hat, soll nun schon am 7. März bei Zurich anfangen. Generali hatte ihn am Dienstag von seinen Verpflichtungen bei den Italienern entbunden. Ursprünglich war sein Wechsel erst zum 1. Mai geplant. Sein Vorgänger bei Zurich, Martin Senn, hatte im Dezember nach geschäftlichen Rückschlägen seinen Hut genommen.

Die Aktionäre sollen nicht zusätzlich unter der desolaten Entwicklung leiden. Für 2015 will Zurich mit 17 Franken je Aktie eine gleich hohe Dividende zahlen wie im Vorjahr. (dpa-Afx, lk)

Foto: Generali

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

ÖPPs sollen für bessere Einkommensabsicherung sorgen

Öffentlich-private Partnerschaften (“Public-private-Partnership”) zwischen Regierung, Unternehmen, Versicherungsgesellschaften und Einzelpersonen können der entscheidende Lösungsansatz sein, um Lücken in der Einkommensabsicherung zu schließen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Zurich Versicherung.

mehr ...

Immobilien

Einzelhandel: Modebranche vor dem Umbruch

Die Anforderungen der Kunden an den Einzelhandel ändern sich. Damit ändern sich auch die Ansprüche der Mieter. Welche Herausforderungen die Branche erwartet und welche Vorstellungen die Mieter von Handelsimmobilien von der Zukunft haben, hat der Investor in Handelsimmobilien ILG untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

Monega verwaltet neuen Fonds von Wieland Staud

Die Monega Kapitalanlagegesellschaft (KAG) mbH mit Sitz in Köln hat zusammen mit der Staud Research GmbH, Bad Homburg, und der Greiff capital management AG, Freiburg, den neuen StaudFonds aufgelegt.

mehr ...

Berater

Geldanlage: Deutsche schätzen Renditechancen falsch ein

Viele Bundesbürger haben falsche Vorstellungen von den Renditechancen verschiedener Anlageformen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Fondsgesellschaft Fidelity International hervor. Demnach unterschätzt eine Mehrheit der Deutschen zudem den Zinseszinseffekt bei Fonds.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Krux mit dem Verfallsdatum

Die neueste Cash.-Markterhebung und eine aktuelle Mitteilung der BaFin lenken den Blick auf eine spezielle Vorschrift für Vermögensanlagen-Emissionen. Einsichtig ist diese nicht – und ein Risiko auch für den Vertrieb. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Erbrecht: Ausgleichspflicht bei Berliner Testamenten

Das sogenannte Berliner Testament ist in Deutschland eine der beliebtesten und zahlenmäßig häufigsten Testierformen. In der Praxis kann dabei jedoch zu erheblichen Komplikationen kommen, etwa was die Ausgleichspflichten der Erben angeht.

mehr ...