Anzeige
20. September 2017, 09:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

bKV: Chance für Vermittler

Die Absicherung im Bereich der biometrischen Risiken wird bei Vermittlern mit gemischten Gefühlen gesehen, da Vorerkrankungen häufig mit einem massiven Mehraufwand in der Beratung verbunden sind. Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) bietet die Chance, das gesamte Thema der Gesundheitsfragen, Selbstauskünfte und Arztanfragen zu umgehen.

Gastbeitrag von Andreas Trautner, Deutsche Makler Akademie (DMA)

bKV: Chance für Vermittler

“Die bKV hat den Vorteil, dass in fast allen angebotenen Tarifen keinerlei Gesundheitsfragen gestellt werden und es somit auch zu keinen Ablehnungen der Anträge kommen kann.”

Seit nunmehr über zwölf Jahren werden die gesetzlichen Krankenkassen mit einer Steuerspritze, dem Bundeszuschuss, gestützt. Ohne diese Steuermittel, die von allen getragen werden, würde schon heute das Leistungsniveau der gesetzlichen Krankenkassen nicht aufrechterhalten werden können.

Es bleibt also mittel- und langfristig nur der Weg in einen privatrechtlichen Vertrag, will man eine medizinische Versorgung auf dem jeweiligen stand der Medizin erhalten und dies dann ohne die üblichen Budgetierungen, die in der GKV zu finden sind.

Was aber tun, wenn viele Menschen den Weg in einen privaten Krankenversicherungsvertrag, gerade im Bereich der Zusatzversicherungen, nicht mehr schaffen aufgrund verschiedener Vorerkrankungen?

Wie sollen sich die Betroffenen verhalten, um auch in der Zukunft an Behandlungen zu kommen, die medizinisch heute aktuell und auch sinnvoll sind? Wegen fehlender finanzieller Mittel werden die Budgetgrenzen der Ärzte weiterhin nicht angehoben werden können.

bKV bietet Zugang zu Privatverträgen

Hinzu kommt die seit Ende letzten Jahres öffentlich bestätigte Betrugsthematik im Zusammenhang von Manipulationen in den Krankenakten der Patienten, in erster Linie der niedergelassenen Ärzte, durch sogenannte Abrechnungsdiagnosen.

Diese sind notwendig, um den gesetzlichen Krankenkassen Zusatzeinnahmen aus dem Gesundheitsfonds zu ermöglichen durch den so genannten Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Hierbei werden von einer Vielzahl der behandelnden Ärzte Diagnosen in den Patientenakten so verändert, wie es für die GKV notwendig ist, um an diese Zusatzeinnahmen zu kommen. Für die Patienten bedeutet dies, dass dadurch für die Zukunft ein entsprechender Zusatzvertrag nur zu erschwerten Bedingungen oder auch gar nicht mehr möglich ist.

Genau an diesem Punkt kann die bKV ansetzen und allen Versicherten den Zugang zu den Privatverträgen doch noch ermöglichen, unabhängig von den Einträgen in den Patientenakten so mancher Ärzte.

Seite zwei: bKV als Lösung für alle

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 07/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebsrente – Wandelanleihen – Ferienimmobilien – Family Offices

Ab dem 21. Juni im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Schifffahrt wird sicherer – doch die Gefahr durch Cyber-Angriffe wächst

Die internationale Schifffahrt ist deutlich sicherer geworden. Im vergangenen Jahr verloren Reedereien weltweit 94 größere Schiffe mit über 100 Tonnen, geht aus einer Analyse der Allianz-Industrieversicherungstochter Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) hervor.

mehr ...

Immobilien

Städtetag hält Neubau von 400.000 Wohnung pro Jahr für nötig

Angesichts der Wohnungsnot in vielen Ballungsräumen hält der Deutsche Städtetag den Neubau von 400.000 Wohnungen im Jahr für erforderlich. 

mehr ...

Investmentfonds

Acht EU-Staaten fordern Kapitalmarktunion

Acht EU-Staaten dringen darauf, die Kapitalmarktunion zu vollenden. Vor dem EU-Austritts Großbritanniens sollten die europäischen Finanzmärkte besser integriert werden. Einige Teilnehmer wollen zudem ein Gegenwicht zu den EU-Haushaltsplänen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron bilden.

mehr ...

Berater

Scout24 kauft Finanzcheck.de

Strategische Übernahme: Scout24, Betreiber bekannter digitaler Marktplätze wie Financescout24 oder Autoscout24 übernimmt eines der relevantesten deutschen Online-Vergleichsportale für Verbraucherkredite, Finanzcheck.de. Verkäufer sind eine Investorengruppe um Acton Capital Partners, Btov Partners, Highland Europe, Harbourvest Partners sowie die Gründer von Finanzcheck. Den Kaufpreis liegt bei 285 Millionen Euro und wird bar gezahlt.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R: Müssen Anleger erhaltene Zahlungen erstatten?

Unter Anlegern der insolventen Gesellschaften des Container-Anbieters P&R geht die Angst um: Nicht nur ihre Investition ist in Gefahr, sondern nicht selten wird sogar behauptet, sie müssten womöglich bereits erhaltene Zahlungen rückerstatten. Wie verhält es sich damit? Ein Gastbeitrag von Rechtsanwalt Dr. Jan Schoop, GGV

mehr ...

Recht

Unerlaubte Geschäfte: Zieht Olaf Scholz die Zügel an?

Die Anzahl der Verfügungen der Finanzaufsicht BaFin wegen unerlaubter Geschäfte hat in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Die Gesamtzahl des Jahres 2017 wurde bereits überschritten.

mehr ...