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22. Juni 2017, 06:00
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“Wir haben die BU von Grund auf neu gedacht”

Das Insurtech Getsurance wurde im April 2016 von den Brüdern Dr. Johannes und Dr. Viktor Becher gegründet und hat nun die erste modulare Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) auf den deutschen Markt gebracht. Mit Cash. sprachen die Gründer über die Vorteile der digitalen BU, Vertriebskanäle und Zukunftspläne.

Wir haben die BU von Grund auf neu gedacht

Die Brüder Viktor und Johannes Becher (von links) haben das Insurtech Getsurance im April 2016 gegründet.

Cash.: Warum sind Sie mit Ihrem Start-up auf dem Versicherungsmarkt aktiv?

Viktor Becher: Wir haben den Versicherungsmarkt gewählt, weil die Lebensversicherung eine der größten, wenn nicht sogar die größte Digitalisierungs-Baustelle der deutschen Wirtschaft darstellt. Als wir uns den Markt für Biometrieprodukte zum ersten Mal angesehen haben, konnten wir kaum glauben, dass man zum Beispiel eine BU- oder Pflegepolice nicht online abschließen kann.

Sie haben eine digitale BU auf den Markt gebracht. Wie genau sieht das Angebot aus?

Johannes Becher: Wir haben die erste modulare BU entwickelt. Statt nur ein sperriges Komplettprodukt anzubieten, können sich unsere Kunden genau den Schutz zusammenstellen, den sie sich wünschen.

Was unterscheidet die Getsurance-BU von anderen BU-Produkten?

Viktor Becher: Im Gegensatz zur Versicherungswirtschaft schrauben wir nicht immer weiter an historisch gewachsenen Produkten, die damit immer komplizierter werden. Wir haben die BU für die Generation Y von Grund auf neu gedacht. Unser Robo-Advisor berät Kunden digital und hilft beim Abschluss.

Statt wochenlang auf das Ergebnis einer Risikovoranfrage oder eines Antrags zu warten, bekommt der Kunde binnen weniger Minuten das verbindliche Ergebnis seiner Gesundheitsprüfung. Den Versicherungsschein findet er direkt nach Abschluss in seinem E-Mail-Postfach. Wir sind kompromisslos digital, lange Formulare und Papierkram gibt es bei uns nicht.

Seite zwei: “Der BU-Markt gilt als gescheitert”

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1 Kommentar

  1. Die Idee selbst ist gut. Das Produkt ist in einem wesentlichen Punkt jedoch schlicht stümperhaft. Denn nichts darf BU heißen was nicht BU ist (§ 172 VVG). Eine BU, die nicht alle Krankheiten deckt, ist keine BU, sondern ein Alternativprodukt. Am Rande stört mich auch die hohe Beitragsflexibilität.

    Kommentar von Olaf Ramm — 23. Juni 2017 @ 14:36

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