18. September 2017, 10:19
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Bürgerversicherung stößt auf Skepsis

Die Deutschen sind von dem Konzept einer Bürgerversicherung mehrheitlich nicht überzeugt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Continentale-Studie, für die bundesweit repräsentativ 1.365 Personen befragt wurden, unter ihnen 1.195 gesetzlich Versicherte.

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SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will im Falle eines Wahlsiegs die Bürgerversicherung einführen.

Nur 43 Prozent der Befragten meinen demnach, mit einer Bürgerversicherung könnten in Zukunft Leistungskürzungen vermieden werden. 39 Prozent sagen, mit Einführung einer Einheitsversicherung würde die Krankenversicherung nicht teurer. Eine Mehrheit ist zudem der Ansicht, Besserverdienende würden sich auch bei einer Bürgerversicherung eine bessere medizinische Versorgung kaufen, und zwar 56 Prozent.

Gesetzliche und private Krankenversicherung werden dagegen gleichermaßen positiv gesehen. 73 Prozent der Befragten sagen, die private Krankenversicherung (PKV) werde dauerhaft eine gute medizinische Versorgung sichern. 65 Prozent sehen dies auch durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) gewährleistet.

Wunsch nach Rücklagen der GKV

76 Prozent der Befragten meinen, die PKV würde die Teilhabe am medizinischen Fortschritt sicherstellen, 72 Prozent sagen das über die GKV. Allerdings finden 89 Prozent der Befragten, die GKV solle Rücklagen bilden, um angesichts einer immer älter werdenden Bevölkerung Vorsorge zu treffen. (kb)

Foto: Picture Alliance

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