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13. September 2017, 10:08
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Demo gegen Bürgerversicherung in Berlin

Betriebsräte aus dem ganzen Bundesgebiet haben vor den Parteizentralen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke in Berlin gegen die Pläne zur Einführung einer Bürgerversicherung demonstriert. Ihr Hauptanliegen war der drohende Verlust von Arbeitsplätzen bei Einführung einer Bürgerversicherung. 

20170912 BI Berlin in Demo gegen Bürgerversicherung in Berlin

Unterstützt wurden die Betriebsräte vom Deutschen Bankangestellten Verband (DBV), von der Berufsgewerkschaft (DHV) und von der Neuen Assekuranz Gewerkschaft (NAG).

Außerdem ging es um mögliche weitere Konsequenzen wie die Verschlechterung der Gesundheitsversorgung und höhere Kosten für alle Versicherten in der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung.

“Keine der Parteien konnte uns plausibel erklären, wie man bei Einführung einer Einheitsversicherung die Arbeitsplätze in der Versicherungsbranche erhalten kann”, sagte Peter Abend, Sprecher der Betriebsratsinitiative “Bürgerversicherung? Nein danke!” und Betriebsratsmitglied der Gothaer Krankenversicherung. “Erfreulich war die Gesprächsbereitschaft der Parteivertreter, in einen vertieften Dialog mit den Betriebsräten einzutreten. Ob sie sich nach der Wahl noch daran erinnern, bleibt abzuwarten”, so Abend.

Duales System soll erhalten bleiben

Der Betriebsratsinitiative gehören nach eigenen Angaben über 1.000 Betriebsräte aus Unternehmen der privaten Krankenversicherungen an. Ihr Ziel ist es, das duale System aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung zu erhalten.

Bereits Ende Juni hatten anlässlich des SPD-Parteitags in Dortmund über tausend Versicherungsangestellte vor der Westfalenhalle gegen die Bürgerversicherung demonstriert. (kb)

Foto: Betriebsratsinitiative “Bürgerversicherung? Nein danke!”

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1 Kommentar

  1. Ja gut das kann ich in Verbindung mit den Ärzten gut versehen wenn sie sauer sind ihre melkenden Kühe zu verlieren. In der Regel ohne Mehrleistung bei der Behandlung von Patienten die bis zu 3 -fache Vergütung in der ambulanten Versorgung und die 3,5 bis 5- fache Abrechnung im Stationären Bereich auch ohne Mehrleistung. darauf will man natürlich nicht verzichten. Alles geht aber auf Kosten der Versicherten deren Beiträge u.a. auch in Verbindung mit der Null zins Politik der EZB in schwindelnde höhen steigen. Zehntausende Versicherte können schon jetzt diese Kosten nicht mehr aufbringen dafür. Wieso sollen privat Versicherte eigentlich Verwerfungen und Versäumnisse der Regierung ausbügeln? Die meisten Ärzte jammern auf sehr hohem Niveau. Im stationärem Bereich ist es als Mehrleistung nur eine bessere Unterbringung und eventuell eine bessere Verpflegung für Privatpatienten. Die gesundheitliche Betreuung ist nicht bzw. nicht nennenswert unterschiedlich was ja eigentlich von der menschlichen Seite aus betrachte richtig ist. Besonders ältere menschen sind in einer privaten Versicherung absolut falsch aufgehoben da kaum noch bezahlbare Beiträge in der Regel. Und langjährig Versicherte insbesondere selbstständige oder ehemalige Selbstständige kommen in Verbindung mir den vermeintlich äußerst menschlichen Politik der Grünen und der SPD ja aus der privaten Versicherung auch nicht mehr heraus. Auch wenn sie noch so wenig verdienen oder Rente bekommen. die Beitragssteigerungen bei einigen Gesellschaften – nachweislich bis zu 9- fach in 26 Jahren und das Spiel geht weiter, konnte auch eher kein junger Mensch in seiner finanziellen Altersplanung so voraus sagen.

    Kommentar von Winfried Stangl — 15. September 2017 @ 17:04

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