11. Oktober 2017, 12:07
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Digitaler Schaden- und Unfallversicherer gestartet

Das digitale Versicherungsunternehmen Element geht nach Erhalt der Lizenz durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als Schaden- und Unfallversicherer an den Markt.

Element Management-Kopie in Digitaler Schaden- und Unfallversicherer gestartet

Vorstand Sascha Herwig, Vorstand Dr. Wolff Graulich und CTO Henning Groß (von links).

“Um die BaFin-Lizenz zu bekommen und eine komplette Versicherungs-Plattform inklusive modernster API aufzubauen, haben wir nur zehn Monate gebraucht. Dies haben wir vor allem unserem starken, komplementären Team zu verdanken. Wir freuen uns, dass wir jetzt live sind”, so Wolff Graulich, Vorstand von Element.

Breite Palette möglicher Partner

Die Bandbreite der möglichen Partner von Element erstreckt sich von Insurtechs, also Startups, die neue, digitale Versicherungsservices anbieten, über etablierte Marken und Händler, die ihr Angebot um Versicherungsleistungen erweitern wollen, bis hin zu klassischen Versicherungen und Vermittlern, die Prozesse digitalisieren und innovative Produktlösungen anbieten wollen. Die Versicherungsbranche kann derzeit nicht die notwendige Entwicklungs- und Prozessgeschwindigkeit bieten, die Kunden und Partner heute erwarten und aus anderen Branchen kennen.

Potenzial von Versicherungsangeboten besser nutzen

“Bisher stoßen viele Marken und Unternehmen in der Zusammenarbeit mit Versicherern immer wieder an ihre Grenzen. Sie können daher das Potenzial von Versicherungsangeboten – insbesondere für Kundenbindung und Zusatzumsatz – noch nicht vollständig zu ihren Gunsten nutzen. Das werden wir ändern. Und wir verkürzen die Zeit der Markteinführung auf wenige Wochen – volldigital vom Antrag oder Vertrag bis hin zum Schadenservice”, ergänzt Graulich.

Element richtet seine IT-Infrastruktur an technischer Best-Practice aus und ist damit echter Pionier in der Versicherungsbranche. CTO Henning Groß: “Wir sind wahrscheinlich der erste Versicherer in Europa, der ausschließlich Cloud-basiert arbeitet und die modernsten IT- und Schnittstellenfunktionalitäten ohne Abstriche abbildet.”

Das Team von Element

Sascha Herwig, zuletzt Bereichsleiter bei der Nürnberger Versicherung, komplettiert als Vorstand seit Anfang Juli das Managementteam von Element. Er ist unter anderem verantwortlich für das Produktressort und Operations (Vertrag/Schaden) und blickt hier auf langjährige Führungserfahrung zurück. Die Steuerung der für die Plattform wichtigen End-to-End-Prozesse wird er aufgrund seines umfangreichen Know-hows aus dem Versicherungsbereich ebenfalls verantworten.

Als neuer Chief Sales Officer (CSO) stößt Richard Hector zu ELEMENT. Er war zuvor unter anderem als Director Sales Central Europe bei AppNexus und für esome advertising technologies tätig und und war Mitgründer eines erfolgreichen E-commercer Start-up im Sport- und Reisebereich. (fm)

Foto: Element

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Grundrente für 100 000 Menschen weniger

Weniger Menschen mit kleinen Renten als ursprünglich geplant sollen von der geplanten Grundrente profitieren. Im Einführungsjahr 2021 sollen es 1,3 Millionen Menschen sein – zuletzt war das Bundesarbeitsministerium von 1,4 Millionen ausgegangen. Auf die Rentenversicherung dürften Verwaltungskosten von mehreren hundert Millionen Euro zukommen. Das geht aus dem Referentenentwurf hervor, der der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

mehr ...

Immobilien

Bundesbank sieht in Deutschland weiterhin überhöhte Immobilienpreise

Die Bundesbank sieht trotz eines schwächeren Preisanstiegs im vergangenen Jahr nach wie vor ein überhöhtes Preisniveau am Immobilienmarkt in Deutschland. Auch wenn sich die Preisdynamik in den Städten 2019 abgeschwächt habe, hätten die Preise das fundamental gerechtfertigte Niveau weiterhin übertroffen, schreiben die Währungshüter in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.

mehr ...

Investmentfonds

Nachhaltigkeit hört auf, wenn die Rendite sinkt

Ökologische Nachhaltigkeit hört bei vielen Deutschen auf, wenn es um das eigene Bankkonto geht. Das zeigt eine neue Umfrage der Unternehmensberatung BearingPoint. Deutsche sind dabei im Vergleich an grünen Finanzprodukten deutlich weniger interessiert als Österreicher und Schweizer.

mehr ...

Berater

UDI-Emission “te Solar Sprint IV” vor dem Totalverlust?

Die Emittentin der im Oktober 2016 aufgelegten Vermögensanlage “te Solar Sprint IV” warnt vor der Gefahr eines vollständigen Forderungsausfalls eines ausgereichten Nachrangrangdarlehens. Den Anlegern droht dann wohl der Totalverlust ihres Investments.

mehr ...

Sachwertanlagen

Hep tütet 600 Megawatt Solar-Projektvolumen in den USA ein

Hep, ein baden-württembergisches Unternehmen für Solarparks und Solarinvestments, erweitert die Aktivitäten in den USA und hat sich mit dem lokalen Projektentwickler Solops auf eine zu entwickelnde Gesamt-Kapazität von 600 Megawatt in den nächsten drei Jahren geeinigt.

mehr ...

Recht

Viele Betriebsrentner müssen auf Entlastung bei Beiträgen warten

Hunderttausende Betriebsrentner müssen voraussichtlich noch Monate auf eine Entlastung bei den Sozialbeiträgen warten. Das geht aus der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

mehr ...