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28. September 2017, 13:20
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Generali steigt aus Lebensversicherungsgeschäft aus

Die italienische Generali-Versicherung will ab nächstem Frühjahr keine neuen Lebensversicherungen mehr verkaufen. Das kündigte das Unternehmen am Donnerstag an. Außerdem schließt die Generali auch einen Verkauf der Sparte nicht aus.

Generali Logo-1 in Generali steigt aus Lebensversicherungsgeschäft aus

insgesamt ist die Generali nach eigenen Angaben mit 13,5 Millionen Kunden Nummer zwei auf dem deutschen Versicherungsmarkt.

In diesem Falle würden die Kunden mit ihren Verträgen zu einem anderen Unternehmen wandern – auch ein neuer Eigentümer müsste aber die Policen auszahlen. Die Maßnahme ist Teil eines einschneidenden Umbauplans für das Deutschland-Geschäft.

Dem italienischen Konzern gehören auch mehrere deutsche Versicherer, insgesamt ist das Unternehmen nach eigenen Angaben mit 13,5 Millionen Kunden Nummer zwei auf dem deutschen Versicherungsmarkt.

Vertreter werden ausgegliedert

Die geplante Abwicklung betrifft die Generali Lebensversicherung, die deutschen Marken Aachen Münchener und Cosmos Direkt sind nicht inbegriffen. Dafür soll aber der Name “Aachen Münchener” aufgegeben und das Geschäft unter dem Namen der italienischen Mutter fortgeführt werden. Die Cosmos Direktversicherung dagegen soll ihr Angebot ausbauen.

Auf die 2.800 Vertreter der Generali in Deutschland kommt ebenfalls ein tiefgreifender Schnitt zu: Sie sollen ausgegliedert und von der Deutschen Vermögensberatung DVAG übernommen werden, an der die Generali zu 40 Prozent beteiligt ist. (dpa-AFX)

Foto: Generali

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2 Kommentare

  1. URL wurde aktualisiert.
    Bitte hier anklicken

    Kommentar von Ortmann, Kai Hartmut — 22. Mai 2018 @ 22:18

  2. Da bekommt man als Kunde ein gutes Gefühl…
    Als erstes wandert mein Vertrag und dann ich als Kunde zu einem anderen Unternehmen.
    Als zweites wird auch mein Berater zwangsumgesiedelt.
    Schutz unter den Flügel der …
    Ja was denn eigentlich?
    Wir werden an dieser Stelle das Geschäft unserer Mandanten weiter zurückfahren.

    Kommentar von Ortmann, Kai Hartmut — 22. Mai 2018 @ 22:16

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