5. Juli 2017, 14:06
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Krankenversicherte bleiben wohl von steigenden Beiträgen verschont

Die gesetzlichen Krankenkassen wollen ihre Beitragssätze laut einem Zeitungsbericht im kommenden Jahr stabil halten. Die Zusatzbeiträge, die allein von den Kassenmitgliedern zu zahlen sind, steigen voraussichtlich nicht, wie große Kassen und deren Verbände der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” erklärten.

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Im ersten Quartal dieses Jahres hatten die Kassen ein Plus von rund 612 Millionen Euro erwirtschaftet.

Nach einem guten Jahresauftakt rechne er im laufenden Jahr mit einer weiterhin positiven Entwicklung, sagte der Finanzchef des AOK-Bundesverbands, Jens Martin Hoyer.

Die Chefin des Ersatzkassenverbands, Ulrike Elsner, sagte, die sehr gute Beschäftigungs- und Lohnentwicklung der Jahre 2016 und 2017 sowie die offensichtlich günstigere Ausgabenentwicklung wirke sich positiv auf die Finanzen aus. Dies werde sich vermutlich 2018 fortsetzen.

Kaum Bewegung

Die Vorstandsvorsitzenden der beiden größten Krankenkassen, TK und Barmer, Jens Baas und Christoph Straub, stellten klar, dass sie mit stabilen Beitragssätzen kalkulierten. Straub prognostizierte, dass es auch beim durchschnittlichen Zusatzbeitrag über alle Kassen hinweg kaum Bewegung geben dürfte.

Im ersten Quartal dieses Jahres hatten die Kassen ein Plus von rund 612 Millionen Euro erwirtschaftet. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Steigende Kosten, Unterdeckung und Steuermittel. Dennoch bleibt der Beitrag stabil. Das Beitragsanpassungspotenzial wächst von Jahr zu Jahr.Laden wir nicht gerade erst, dass das Begehren einer Leistung eine unterschiedliche Behandlung bei den Krankenkassen erfährt. Ist das das Regulativ, sich so verhalten zu können. Geht es um den Preis oder um die Leistung, wenn man von einer Krankenversicherung spricht. Steht nicht der Versicherte allen dort handelnden Personen im Wege?

    Kommentar von Frank Dietrich — 6. Juli 2017 @ 08:36

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