21. November 2017, 10:50
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Mehr-Produkt-Strategien gewinnen an Bedeutung

Der Anteil der Versicherer, die überwiegend klassische modulare Produkte anbieten, ist von 43 Prozent in 2016 auf 25 Prozent in 2017 zurückgegangen. Der Trend geht zu Mehr-Produkt-Strategien mit optionalen Zusätzen. Dies ergab eine Kurzstudie des Beratungsunternehmens Simon-Kucher & Partners unter mehr als hundert Versicherungshäusern.

Shutterstock 655813045 in Mehr-Produkt-Strategien gewinnen an Bedeutung

Die alternativen Basisprodukte folgen zum Beispiel der Gold-, Silber-, Bronze-Logik und werden um Zusätze ergänzt.

Demnach gaben 31 Prozent der befragten Versicherer an, Mehr-Produkt-Strategien zu verfolgen. Die meisten davon umfassen laut Simon-Kucher optionale Zusätze. Konkret bedeute das: alternative Basisprodukte, zum Beispiel der Gold-, Silber-, Bronze-Logik folgend, die um Zusätze ergänzt werden.

Laut Studie ist Komposit nach wie vor der Bereich, in dem modulare Produkte am häufigsten angewendet werden. Vorreiter sei die Sparte Rechtschutz, gefolgt von Wohngebäude und Hausrat. Auch im Bereich Lebensversicherung werde das Thema wieder aktuell, nachdem man sich die letzten Jahre vorrangig um die Herausforderungen der Zinsentwicklung habe kümmern müssen.

Anstieg der Zeit pro Verkaufsgespräch

Laut Simon-Kucher schneiden klassische Module aus Vertriebs- und Unternehmenssicht teilweise weniger vorteilhaft ab als andere Produktstrukturen. “Hier wird die Flexibilität mit steigender Komplexität erkauft. Die Folge: ein Anstieg der Zeit pro Verkaufsgespräch sowie eine erhöhte Combined Ratio”, so Stefanie Grunert, Director bei Simon-Kucher. Mehr-Produkt-Strategien seien ein erfolgreicher Mittelweg: “Sie erreichen die beste Balance zwischen Flexibilität und Einfachheit und benötigen weniger Zeit im Verkauf als klassische Module.” (kb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Staatliche Rente: Was Sie noch erwarten können

Wenn Sie noch nicht in der Nähe des Rentenalters sind, haben Sie sich vielleicht schon einmal die Frage gestellt, ob und wenn ja, wie Sie privat vorsorgen können. Die Botschaften der Politik unterscheiden sich maßgeblich von denen der Banken- und Versicherungsbranche. Als Laie ist es tatsächlich schwierig, darauf gute Antworten zu erhalten. Finanzexperte Maxim Bederov. nimmt sich in diesem Artikel jedoch kein Blatt vor den Mund und sagt, was tatsächlich Sache ist.

mehr ...

Immobilien

Betriebskostenabrechnung: 5 Tipps für Vermieter

Heizung, Wasser, Abwasser, Müllentsorgung, Versicherungen, Gebäudereinigung, Verwaltungskosten, Leerstand und mehr: Was ist umlagefähig, was nicht? Vor dieser Frage stehen Eigentümer von Mietimmobilien spätestens dann, wenn sie die jährliche Betriebskostenabrechnung erstellen und bestimmte Mindestanforderungen beachten müssen. Gerade Vermieter von kleineren Immobilien, die diese selbst verwalten, werden dabei vor einige Herausforderungen gestellt. Der Full-Service Immobiliendienstleister McMakler fasst daher zusammen, was zu einer rechtssicheren und ordnungsgemäßen Betriebskostenabrechnung gehört.

mehr ...

Investmentfonds

Deutschland auf einem guten Weg zum “Krypto-Heaven”

Die Beschlussempfehlung des Finanzausschusses nach der gestrigen Sitzung schafft Klarheit zu einigen Fragen, die seit Veröffentlichung der Referenten- und Regierungsentwürfe diskutiert worden waren. Der Finanzausschuss spricht sich für eine Streichung des viel diskutierten „Trennungsgebots“ aus, wonach das Kryptoverwahrgeschäft und andere regulierte Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen nicht aus der gleichen rechtlichen Einheit heraus angeboten werden könnten.

mehr ...

Berater

Was Frauen gegen Altersarmut tun können

Nadine Kostka von der Finanzberatung Sommese gibt zehn Tipps für Frauen, um gezielt gegen Altersarmut vorzubeugen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Marvest startet drittes Crowdinvesting-Projekt

Die auf den maritimen Sektor spezialisierte Online-Plattform Marvest hat ihr drittes Projekt für Investoren veröffentlicht. Die Anleger können über eine “Schwarmfinanzierung” in ein Darlehen für einen Mehrzweckfrachter investieren. 

mehr ...

Recht

Blitzer-Urteil: Messungen von privaten Dienstleistern sind rechtswidrig

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat in einer Grundsatzentscheidung bestätigt, dass Verkehrsüberwachungen durch private Dienstleister gesetzeswidrig sind und auf einer solchen Grundlage keine Bußgeldbescheide erlassen werden dürfen (Beschluss vom 6.11.2019, Az. 2 Ss-OWi 942/19).

mehr ...