20. September 2017, 13:32
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Scoring der Kompositversicherer: “Stabile Lage”

Das Analysehauses Ascore Das Scoring hat 64 Kompositversicherer unter die Lupe genommen. Das Gesamtbild zeigt demnach eine stabile Lage mit leichten Steigerungen sowohl bei der Anzahl der Verträge um 2,9 Prozent als auch bei den gebuchten Beitragen um 3,5 Prozent.

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Keiner der untersuchten Versicherer nutzt Übergangsregelungen, die im Kompositgeschäft aber auch nicht die Bedeutung wie in der Lebensversicherung haben.

Neu in diesem Jahr war die Integration der Solvency II-Werte in die Scoring-Kriterien. Fast unbeeindruckt vom Kapitalmarkt erreichten die Kompositversicherer laut Ascore in der Kapitalanlage-Quote im Verhältnis zu den verdienten Beiträgen fast das Vorjahresniveau mit geringem Rückgang und damit einen ordentlichen Ertrag auf der Aktivseite, der sich auch in einer nur moderat gesunkenen Nettoverzinsung von 3,24 Prozent (Vorjahr: 3,98 Prozent) niederschlägt.

Große Unterscheide bei den SCR-Quoten

In Punkto Sicherheit ergänzt die neue Solvabiliätsquote (SCR-Quote) die Eigenkapitalquote, die mit einem sehr geringem Rückgang stabil gehalten werden konnte.

Branchenweit ergibt sich laut Ascore eine Netto-SCR-Quote (ohne Übergangsregelungen und Volatilitätsanpassungen) von rund 240 Prozent. Die Unterschiede der Gesellschaften sind aber im Jahr eins von Solvency II noch sehr groß – die Quoten liegen zwischen 77 und 608 Prozent.

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Von 68 Versicherern erhielten nur drei die Bestbewertung (sechs Sterne), immerhin 14 kamen auf 5,5 Sterne. (Quelle: Ascore)

Keine Gesellschaft nutzt Übergangsregelungen, die im Kompositgeschäft aber auch nicht die Bedeutung wie in der Lebensversicherung haben. Aber immerhin sechs von 64 Gesellschaften nutzen Volatilitätsanpassungen.

“In diesem Geschäftsjahr wurden viele Erfahrungen zum Thema Solvency gesammelt, sodass wir für das Geschäftsjahr 2017 eine gewisse Konsolidierung und einen geringeren Spread bei den SCR-Quoten erwarten”, teilte das Analysehaus mit. (kb)

Foto: Shutterstock

 

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