Anzeige
9. August 2017, 10:11
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Mit den Sonderrechten für Politiker bei der Altersversorgung muss es vorbei sein”

Auch Abgeordnete und Beamte sollten aus Sicht der Grünen in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen. “Dann bekommen sie später eine ganz normale Rente. Die Rentenversicherung muss zu einer Bürgerversicherung für alle Menschen werden”, sagte die Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

GoeringEckardt Presse Weber 01 in “Mit den Sonderrechten für Politiker bei der Altersversorgung muss es vorbei sein”

Katrin Göring-Eckardt: “Die Rentenversicherung muss zu einer Bürgerversicherung für alle Menschen werden.”

Dann hätten alle Bürger eine gute Altersversorgung. “Mit den Sonderrechten für Politiker bei der Altersversorgung muss es vorbei sein.” Die Forderung findet sich auch im Wahlprogramm der Grünen für die Bundestagswahl Ende September. Darin heißt es, man wolle “Schritt für Schritt alle Bürgerinnen und Bürger in die Rentenversicherung einbeziehen – auch Abgeordnete, Selbstständige und Beamte”.

Versorgungsausgaben deutlich gestiegen

Die Versorgungsausgaben für pensionierte Beamte, Richter und Berufssoldaten sind in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen. Während Bund, Länder und Kommunen 1970 zusammen 6,5 Milliarden Euro für das Ruhegehalt und die Hinterbliebenenversorgung ausgaben, waren es 2014 bereits 46 Milliarden.

Der Anteil dieser Leistungen am Bruttoinlandsprodukt hat sich dabei jedoch kaum verändert und liegt mit 1,6 Prozent sogar leicht unter dem Wert von 1970. (dpa-AFX)

Foto: H. Weber

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

1 Kommentar

  1. An den besonderen Privilegien des deutschen Pensionssystems wird sich nichts ändern. Zu verlockend ist die staatliche Luxusallimentierung für deren Nutznießer, als das diese von ihnen selbst abgeschafft würde. Die Rente wird dauerhaft weiter schrumpfen und die Pensionen dauerhaft hoch bleiben. Weiter so Deutschland!

    Kommentar von Philipp Hansert — 12. August 2017 @ 16:06

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Insurtech Hepster bietet situative Versicherungen für Generation-Smartphone

Die Digitalisierung nimmt Einfluss auf immer mehr Lebensbereiche und Dienstleistungen. Mobile Endgeräte sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

mehr ...

Immobilien

Raus aus der Stadt: Immobilienkäufer suchen verstärkt im Umland

In den deutschen Metropolen ist bezahlbarer Wohnraum immer schwieriger zu finden. Immer mehr Immobilienkäufer weichen daher nach einer Analyse von Immowelt in die Speckgürtel aus, da dort die Preise noch niedriger sind. Am stärksten zeige sich diese Entwicklung in Berlin, Stuttgart und Frankfurt.

mehr ...

Investmentfonds

Deutlicher Konjunkturabschwung in 2019

Spätestens ab der zweiten Jahreshälfte 2018 wird die Weltwirtschaft langsamer wachsen, davon ist das Feri Institut überzeugt. Obwohl Deutschland eine Sonderstellung habe, komme es auch hier zum Abschwung. Warum sich die Konjunktur abkühlen wird:

mehr ...

Berater

EZB gewährt Deutscher Bank bei Postbank-Einlagen mehr Spielraum

Die Deutsche Bank hat bei der Integration ihrer Tochter Postbank in das Privat- und Firmenkundengeschäft des Konzerns ein Problem weniger. Die Bankenaufseher der Europäischen Zentralbank (EZB) gewährten Deutschlands größtem Geldhaus mehr Spielraum bei der Verwendung von Einlagen und Liquidität.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R-Insolvenzen: Fragen an die Bundesregierung

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat eine kleine Anfrage zu Container- und Schiffsfinanzierungen an die Bundesregierung gestellt. Ein Teil der Fragen entfällt auf die Causa P&R.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...