Anzeige
5. September 2017, 06:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

PKV: Verbände fordern stetigere Beitragsverläufe

Die Versicherungsbranche eint die Hoffnung, dass auch die nächste Bundesregierung in Sachen Bürgerversicherung untätig bleiben wird. Bei der nachholenden Anpassung sind die Vorzeichen dagegen genau umgekehrt.

PKV: Verbände fordern stetigere Beitragsverläufe

PKV-Verband und Deutsche Aktuarvereinigung setzen sich für eine stetige Beitragsentwicklung ein.

Die Versicherer pochen schon seit längerer Zeit auf Änderungen an der nachholenden Anpassung, doch die Politik hat sich bisher nicht darauf eingelassen.

Der Hintergrund: Die Beiträge in der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung entwickeln sich seit Jahren nahezu im Gleichschritt.

In den letzten zehn Jahren ergab sich ein durchschnittlicher Anstieg um 3,2 Prozent pro Jahr in der gesetzlichen Krankenversicherung, verglichen mit 3,0 Prozent in der privaten Krankenversicherung.

Gesetzgebung führt zu plötzlichem Beitragsanstieg

“Nun wachsen die Einnahmen der GKV quasi automatisch an: So wird ihr Beitragssatz bei jeder Gehaltserhöhung vom gestiegenen Einkommen abgezogen. Überdies erhöht sich jedes Jahr die Beitragsbemessungsgrenze – allein 2017 um 1.350 auf 52.200 Euro Jahres-Bruttogehalt. Diese regelmäßigen jährlichen Anpassungen gibt es in der PKV nicht. Erst wenn gewisse Schwellenwerte erreicht werden, was durchaus mehrere Jahre dauern kann, darf und muss sie ihre Tarifkalkulation überprüfen“, erläutert Dr. Volker Leienbach, Direktor des PKV-Verbandes.

Die Folge: Durch die “nachholende Anpassung“ kann nach mehreren Jahren Beitragsstabilität plötzlich ein abrupter Anstieg erfolgen. Der Aufschrei unter den Versicherten ist dann dementsprechend groß.

Seite zwei: Mehrere Faktoren beeinflussen Beitragsanpassung

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

DVAG: Richtig versichert Skifahren

Pulverschnee, Sonnenschein und ordentlich Geschwindigkeit – Skifahren ist beliebt. Der Spaßfaktor ist hoch, die Verletzungsgefahr leider auch. Die DVAG klärt auf, welche Versicherungen wichtig sind und gibt Tipps zum sicheren Skifahren.

mehr ...

Immobilien

Dr. Klein: Boom im Osten, Rekorde im Norden

Ob nun Hamburg, Hannover, Berlin oder Dresden – im Norden und Osten der Bundesrepublik steigen die Immobilienpreise in allen Metropolregionen an. Trotzdem gibt es deutliche Preisunterschiede.

mehr ...

Investmentfonds

Davos: Kritik am Weltwirtschaftsforum

Heute beginnt das 49. Weltwirtschaftsforum in Davos unter der Überschrift: “Globalisierung 4.0: Auf der Suche nach einer globalen Architektur im Zeitalter der Vierten Industriellen Revolution”. Kritik gibt es nicht nur an Besuchern wie dem brasilianischen Präsidenten Bolsonaro, sondern auch am Motto.

mehr ...

Berater

Rechtsstreit mit dem Versicherer: Gefährliche Vakanzphase

Eine gerichtliche Auseinandersetzung mit dem privaten Krankenversicherer ist für den Versicherten nicht ohne Risiko. Für die Dauer des Prozesses ist sein Versicherungsschutz unter Umständen nicht mehr gewährleistet. Gastbeitrag von Rechtsanwalt Christof Bernhardt

mehr ...

Sachwertanlagen

Ernst Russ AG verliert beide Vorstände auf einen Schlag

Sowohl der Vorstandssprecher Jens Mahnke als auch Vorstandsmitglied Ingo Kuhlmann werden im Juni beziehungsweise Ende März aus der Ernst Russ AG (ehemals HCI Capital) ausscheiden. Ein bisheriges Aufsichtratsmitglied springt ein.

mehr ...

Recht

Pflegeunterhalt: Wenn Kinder für ihre Eltern haften

Die Deutschen werden immer älter. Damit wächst auch die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Alten- und Pflegeheimen. Die Kosten hierfür sind hoch. Vielfach benötigen Eltern in diesem Fall die finanzielle Hilfe ihrer Kinder. Für diesen Fall gibt es genaue Regeln, wie eine Übersicht des Arag-Rechtsschutzes zeigt.

 

mehr ...