12. Mai 2017, 06:28
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“Das Thema Riester hat uns gepackt”

Cash. sprach mit Martin Gräfer, Vorstand der Versicherungsgruppe die Bayerische, über die Zukunft der Riester-Rente und die Initiative “Pro Riester”.

Pro Riester

Martin Gräfer: “Die Riester-Rente bleibt und sie wird wohl reformiert und weiter verbessert.”

Was halten Sie von der Aussage von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), nur ein standardisiertes Riester-Produkt könne helfen, das Vertrauen der Bevölkerung in die Riester-Rente wieder zu stärken?

Gräfer: Die Riester-Rente stand bisher zu Unrecht in der Kritik einiger Politiker und sogenannter Verbraucherschützer. In Wahrheit ist Riester mit mehr als 16 Millionen Verträgen in Deutschland eine Erfolgsgeschichte und bleibt eine wichtige Ergänzung für die private Altersversorgung. Rund die Hälfte der deutschen Haushalte hat einen Riester-Vertrag. Gerade die staatlichen Zulagen, mittlerweile sind 23 Milliarden Euro geflossen, machen das Angebot für Menschen mit mittlerem und niedrigem Einkommen sehr lukrativ. Und mit unserer Initiative “Pro Riester” konnten wir offenbar sogar in der Politik etwas erreichen. Die Riester-Rente bleibt und sie wird wohl reformiert und weiter verbessert. Wir bleiben hier am Ball, denn mit der Riester-Rente haben wir ein Thema, das uns leidenschaftlich gepackt hat.

Seite zwei: An welchen Stellschrauben gedreht werden sollte

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3 Kommentare

  1. Besten Dank Hr. Fischer
    Erstaunlicherweise habe ich nieeine Reaktion auf den Hinweis “es fehlen aktuell 1 Billion Euro Rückstellungen für die Beamtenvorsorge.” Sowas von 100% Totschweigen schafft nicht einmal Putin. Wenn es nicht so ernst wäre, so ein perfekter Dirigismus, hallo Frau von der Leyen , so gehts…..

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 12. Mai 2017 @ 11:16

  2. Ein Klassebeitrag ! Statt ständig Negativdunst zu verbreiten, sollten unsere Politiker endlich den wahren Wert der Riesterrente erkennen und das Riestergesetz entsprechend verbessern und aktualisieren ( Alle Kritikpunkte dürften hinlänglich bekannt sein )

    Kommentar von Nils Fischer — 12. Mai 2017 @ 09:24

  3. Weshalb der Staat mit einer eigenen “Riesterrente” besser sein soll, erschliesst sich mir nicht. Bei jetzt schon, mit 1 Billion Euro Rückstellungsdefizit für die Beamtenvorsorge, 70% der Neueinstellungen nicht mehr mit vollem (bisher üblichen) Einkommen-das bedeutet auch wesentlich geringere Einzahlungen, erbärmliche Renten und der demographischen Entwicklung hat der Staat ausreichend Baustellen die vorerst bearbeitet werden müssen. Interessanterweise ist das Argument für die Generationengerechtigkeit nicht mehr relevant.
    Die Rentenversorgung in der heutigen Form ist, wegen baldiger Unfinanzierbarkeit, nicht mehr lange zu halten. Private Altersvorsorge ist deswegen in hohem Maße unverzichtbar und dringendst notwendig. Jetzt müssen nur noch die Politiker und die Medien richtig reagieren.

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 12. Mai 2017 @ 07:55

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