27. Juli 2017, 14:14
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Pflege: Kostenhalbierung durch Roboter

Das Online-Portal Haushaltswiki.de hat ermittelt, welchen Beitrag Pflegeroboter zur Lösung des Fachkräftemangels leisten können. Demnach werden die Roboter 300.000 Arbeitsplätze im Pflegebereich ersetzen. Die Kosten für einen Pflegeheimplatz könnten von derzeit 3.000 Euro monatlich auf 1.300 Euro sinken.

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Pflegeroboter hätten laut Haushaltswiki.de nicht nur die Fähigkeit, den Alltag der Patienten zu erleichtern, sondern auch die technischen Voraussetzungen, um im medizinischen Notfall sofort reagieren zu können.

Das Online-Portal verweist auf eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, der zufolge im Jahr 2030 etwa 150.000 Vollzeit-Pflegekräfte in Deutschland fehlen werden. Der Bedarf an neuen Pflegekräften sei also so hoch wie noch nie zuvor.

Die durchschnittliche Pflegekraft in Deutschland beziehe ein Bruttojahresgehalt von 28.000 Euro. Das liege 35 Prozent unter dem deutschen Durchschnittseinkommen. Damit sei der Pflegeberuf nicht nur besonders fordernd, sondern auch schlecht bezahlt.

Abhilfe können nach Einschätzung von Haushaltswiki.de Roboter schaffen, die speziell auf Pflegetätigkeiten programmiert sind. Pflegeroboter hätten nicht nur die Fähigkeit, den Alltag der Patienten zu erleichtern, sondern auch die technischen Voraussetzungen, um im medizinischen Notfall sofort reagieren zu können.

Startkapital in Milliardenhöhe

“Auf kurze Sicht muss natürlich ein Startkapital in Milliardenhöhe in die Hand genommen werden, um genügend Pflegeroboter bereitzustellen. Langfristig gesehen wird sich die Investition jedoch auf jeden Fall rechnen. Es wird davon ausgegangen, dass bis zum Jahr 2050 die monatlichen Kosten für einen Pflegeplatz dank Robotern um bis zu 50 Prozent gesenkt werden können”, so Theresa Krüger, Expertin von Haushaltswiki.de. (kb)

Foto: Shutterstock

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