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5. Oktober 2017, 11:01
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Schäden durch Starkregen deutlich gestiegen

Unwetter mit Starkregen haben 2016 fast zehnmal höhere Versicherungsschäden verursacht als im Vorjahr. In der Gesamtbilanz schlugen Überschwemmungsschäden mit 940 Millionen Euro zu Buche, nachdem es 2015 lediglich 100 Millionen Euro waren. Dies teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit.

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Allein eine Milliarde Euro an Schäden gehen laut GDV auf das Konto der beiden frühsommerlichen Tiefs Elvira und Friederike

Nach Angaben des Verbandes sorgten Naturgefahren im vergangenen Jahr für versicherte Schäden von mehr als 2,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,6 Milliarden Euro). Auf die Sachversicherer entfielen dabei Schäden an Wohngebäuden, Hausrat, Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft in Höhe von 1,9 Milliarden Euro. Die Kfz-Versicherer schulterten Schäden an Fahrzeugen in Höhe von 615 Millionen Euro.

Allein eine Milliarde Euro an Schäden gehen laut GDV auf das Konto der beiden frühsommerlichen Tiefs Elvira und Friederike, die Ende Mai und Anfang Juni 2016 mit dicht aufeinander folgenden Gewittern und anhaltenden Regenfällen übers Land zogen.

Verkürzter Wechsel

In der Langzeitbetrachtung seit 2000 verursachen Naturgewalten im Durchschnitt einen jährlichen Schaden von 2,4 Milliarden Euro. Laut GDV ist jedoch bereits erkennbar, dass sich der Wechsel zwischen schadenarmen und schadenreichen Jahren verkürzt. So schlägt die Serie schwerer Unwetter im Sommer 2017 bei den Versicherern bereits mit 600 Millionen Euro zu Buche. (kb)

Foto: Shutterstock

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