4. Oktober 2017, 13:51
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Wohngebäudeversicherungen im Check

Das Analysehaus Ascore hat in der Sparte Wohngebäudeversicherung 58 Tarife anhand von 62 Kriterien analysiert und bewertet. Bevor man sich die Preise ansieht, sollte man sich zum Versicherungsumfang beraten lassen und Unterschiede zwischen den Tarifen prüfen, rät das Unternehmen.

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Im Tarif integriert oder als Baustein hinzuwählbar sein sollte laut Ascore auch die Absicherung von Schäden durch unbenannte Gefahren.

Wichtig sei zum Beispiel, dass der Versicherer garantiert, bedingungsgemäß nicht zum Nachteil des Kunden von den vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) empfohlenen Bedingungen abzuweichen. 37 von 58 Tarifen erfüllen laut Ascore dieses Kriterium.

Im Tarif integriert oder als Baustein hinzuwählbar sein sollte auch die Absicherung von Schäden durch unbenannte Gefahren. Dies sorge für die Entschädigung für versicherte Sachen, die durch eine plötzliche, unvorhergesehene, von außen einwirkende Ursache zerstört oder beschädigt werden, die nicht in den Versicherungsbedingungen genannt sind. Dies sichern nach Angaben des Analysehauses lediglich 15 von 58 Tarifen ab.

Ein wichtiger Faktor sei auch, ob Solarthermie- oder Fotovoltaikanlagen vorhanden oder für später geplant sind. Dann sollten diese in der Wohngebäudeversicherung abgesichert sein, rät Ascore. Dies erfüllten 39 von 58 Tarife.

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Wohngebäudeversicherungen im Komposit-Scoring 2017

Wesentlich sei zudem die Frage, ob bei einem Rohrbruch die Kosten von Wasser- und Gasverlust übernommen werden. 27 von 58 Tarifen erfüllten die Benchmark von mindestens 5.000 Euro oder mindestens ein Prozent der Versicherungssumme, so Ascore.

Wichtig sei auch, dass Ableitungsrohre auf dem Versicherungsgrundstück auch außerhalb von Gebäuden, sofern sie der Entsorgung des versicherten Gebäudes dienen, gegen Frostschäden sowie sonstige Bruchschäden bis zu mindestens 5.000 Euro abgesichert sind. Bei 23 von 58 Tarifen sei dies versichert. (kb)

Foto: Shutterstock

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