2,8 Millionen Rentnerinnen würden von neuer Mütterrente profitieren

Von den Verbesserungen bei der Mütterrente, die Union und SPD in ihren Koalitionssondierungen ausgehandelt haben, werden nach einem Zeitungsbericht 2,8 Millionen Rentnerinnen profitieren. Das sei nur rund ein Viertel der Rentnerinnen mit vor 1992 geborenen Kindern, scheibt die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Rentenversicherung.

Die Anhebung könnte die Rentenkasse im Jahr 2019 rund 3,7 Milliarden Euro kosten
Die Anhebung könnte die Rentenkasse im Jahr 2019 rund 3,7 Milliarden Euro kosten.

Demnach haben zwar insgesamt 9,7 Millionen Rentnerinnen Kinder vor 1992 geboren. Davon haben aber nur 2,8 Millionen drei oder mehr vor diesem Jahr geborene Kinder. Nur sie könnten mit der von CDU/CSU und SPD geplanten Erhöhung ihrer Renten um rund 31 Euro im Monat rechnen. Alle anderen Mütter gingen dagegen leer aus.

„Gesamtgesellschaftliche Aufgabe“

Die Anhebung könnte die Rentenkasse im Jahr 2019 rund 3,7 Milliarden Euro kosten, berichtet die „Rheinische Post“ ebenfalls unter Berufung auf die Rentenversicherung. Deren Präsidentin Gundula Roßbach forderte erneut, die Kosten voll aus Steuermitteln zu finanzieren. Denn: „Bei der beschlossenen Verbesserung von Kindererziehungszeiten handelt es sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.“ (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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