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16. Januar 2018, 09:55
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2,8 Millionen Rentnerinnen würden von neuer Mütterrente profitieren

Von den Verbesserungen bei der Mütterrente, die Union und SPD in ihren Koalitionssondierungen ausgehandelt haben, werden nach einem Zeitungsbericht 2,8 Millionen Rentnerinnen profitieren. Das sei nur rund ein Viertel der Rentnerinnen mit vor 1992 geborenen Kindern, scheibt die “Bild”-Zeitung unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Rentenversicherung.

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Die Anhebung könnte die Rentenkasse im Jahr 2019 rund 3,7 Milliarden Euro kosten.

Demnach haben zwar insgesamt 9,7 Millionen Rentnerinnen Kinder vor 1992 geboren. Davon haben aber nur 2,8 Millionen drei oder mehr vor diesem Jahr geborene Kinder. Nur sie könnten mit der von CDU/CSU und SPD geplanten Erhöhung ihrer Renten um rund 31 Euro im Monat rechnen. Alle anderen Mütter gingen dagegen leer aus.

“Gesamtgesellschaftliche Aufgabe”

Die Anhebung könnte die Rentenkasse im Jahr 2019 rund 3,7 Milliarden Euro kosten, berichtet die “Rheinische Post” ebenfalls unter Berufung auf die Rentenversicherung. Deren Präsidentin Gundula Roßbach forderte erneut, die Kosten voll aus Steuermitteln zu finanzieren. Denn: “Bei der beschlossenen Verbesserung von Kindererziehungszeiten handelt es sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.” (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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6 Kommentare

  1. Es ist eine sehr große Ungerechtigkeit, dass man die Kindererziehungszeiten von heut auf morgen von 1 Jahr auf 3 Jahre heraufgesetzt hat, o h n e die Mütter zu berücksichtigen, die vor 1992 ihre Kinder bekommen haben. Das die Angleichung Geld kostet, ist bekannt, aber die regierenden Parteien haben dies ja gewußt, aber nichts unternommen, außer der CSU! Nun ist Holland in Not!! Angeblich ist kein Geld vorhanden, dafür ist aber die Regierung verantwortlich!!! Geld ist reichlich vorhanden, nur es wird falsch eingesetzt!!! Nun ist die Union – CDU – gegen eine Angleichung der Kindererziehungszeiten auf 3 Jahre dagegen!! Frau Merkel, wo bleibt Ihr Spruch: “Wir schaffen das!!” Aber wie Sie das schaffen wollen, sagen Sie nicht!! Oder Sie wollen es nicht wissen!!!

    Kommentar von manfred jansen, — 2. Februar 2018 @ 19:41

  2. Wie leicht wird doch vergessen, dass die
    Nachkriegsgeneration für den heutigen Wohlstand gesorgt hat, indem alle Mütter auf vieles verzichtet haben, um ihren Kindern eine gute Ausbildung und alle anderen Annehmlichkeiten zu ermöglichen. Noch ungerechter geht es schon gar nicht mehr! Interessant finde ich, dass sich niemand darüber aufregt, dass die jüngeren Mütter selbstverständlich 3 Punkte gutgeschrieben bekommen. Da spricht niemand über die Mütterrente.

    Kommentar von Traudel Kayser — 24. Januar 2018 @ 20:16

  3. Wieder macht ihr Mütter 1.und 2. Klasse !!!!
    Hauptsache ihr habt sichere Posten und Pensionen.
    Mütter keine 4 Jahre und ihr könnt euch
    bei neuen Wahlen dafür bedanken.
    I.B.

    Kommentar von Inge Breitmann — 22. Januar 2018 @ 17:05

  4. Ab 3 Kinder ist o.k., denn wir hatten keine Kita und kein Erziehungsgeld und das Kindergeld war 50,00 DM. Also warum gönnt man uns das nicht??? Alle Anderen haben aber diesen Vorteil!!!

    Kommentar von Hannelore Göbel — 22. Januar 2018 @ 11:21

  5. Auch ich finde es sehr ungerecht, dass erst Mütter an 3 Kinder in den Genuss der Rentenerhöhung kommen. gerade unserer Generations wurden immer wieder Steine in den Weg geworfen, wenn wir neben der Kindererziehung noch arbeiten wollten. Wer keine Betreuung von Oma und Opa hatte blieb auf der Strecke oder konnte nur Stundenweise d.h ohne Steuerkarte arbeiten. Dadurch erwarte ich später eine Rente von ca. 200 € obwohl ich ohne Steuerkarte fast 15 Jahre weiter gearbeitet habe. Sollte meinem Mann vor mir etwas passieren rutsche ich in die Altersarmut.

    Kommentar von Ch. Völkel — 19. Januar 2018 @ 10:32

  6. Ich finde es eine Diskriminierung, dass nur Mütter ab 3 Kinder in den Genuss der Rentenerhöhung kommen!Was ist mit den 6,9 mill. Mütter ?
    Ich beziehe eine Rente von 240 €, habe 2 Kinder groß gezogen (im Westen hat es zu der Zeit keine KIDA gegeben)Nach 15 Jahren Kindererziehung war es schwer in das Berufsleben wieder einzusteigen.
    Eine Grundsicherung für erziehende Mütter für vor 1992
    geborene Kinder wäre angebracht!

    Kommentar von Susanne Bartholomä — 17. Januar 2018 @ 12:07

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