Allianz: Erster ausländischer Versicherer in China

Erstmals darf ein ausländisches Versicherungsunternehmen in China eine eigene Holding-Tochter gründen. Die „Allianz China Insurance Holding“ werde im kommenden Jahr in Shanghai gegründet, teilten die Münchener mit.

Die Allianz-Aktie reagierte positiv auf die Bekanntgabe und notierte am Montag sehr freundlich.

Die Genehmigung durch die China Banking and Insurance Regulatory Commission (CBIRC) folgt einer Reihe von kürzlich angekündigten Maßnahmen der chinesischen Regierung zur Öffnung des Banken- und Versicherungssektors.

So sollen Investitionen durch ausländische Versicherungsinstitutionen in China gefördert werden. Die Entwicklung sei Teil langjährig positiver bilateraler Beziehungen zwischen China und Deutschland und fördere die Kooperation und Kollaboration.

Allianz will vom Marktwachstum profitieren

„Allianz ist stolz der erste ausländische Versicherer zu sein, der eine Holding in China etabliert. Das ist ein signifikanter Meilenstein um unsere Präsenz in diesem strategischen Markt auszubauen“, sagte Oliver Bäte, Vorsitzender und CEO der Allianz Gruppe.

Die Allianz und ihre Kunden werden von der Liberalisierung und dem Wachstum des chinesischen Marktes profitieren. Dieser solle in den nächsten zehn Jahren um etwa 14 Prozent wachsen.

Seite zwei: Allianz-Aktie reagiert positiv

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