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2. Mai 2018, 13:14
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Axa bleibt auf moderatem Wachstumskurs

Axa Deutschland hat auch im Geschäftsjahr 2017 den Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortgesetzt, wenn auch moderat. Mit rund 10,9 Milliarden Euro (Plus1,4 Prozent) stiegen die Beitragseinnahmen des Versicherungskonzerns hierzulande zum vierten Mal in Folge.

Portrait-alexander-vollert-vorstand-AXA-1 in Axa bleibt auf moderatem Wachstumskurs

Dr. Alexander Vollert, Vorstandsvorsitzender von Axa Deutschland sieht das Unternehmen auf erfolgreichem Wachstumskurs.

Wesentlich zu dieser positiven Entwicklung beigetragen hat die Sparte Krankenversicherung sowie Schaden- und Unfallversicherung. Bei den Zielgruppen im Privatkundenbereich wuchs Axa erstmals im Segment der Einsteiger (18 bis 29 Jahre) – und das gegen den Bevölkerungstrend. Während sich das operative Ergebnis nach Steuern (Underlying Earnings) leicht um einen Prozentpunkt auf 575 Millionen Euro verbesserte, verzeichnete das Konzernergebnis nach Steuern (Net Income) einen deutlichen Anstieg um rund 18 Prozent – auf 643 Millionen Euro. Einen wesentlichen Anteil daran hatten dabei strategisch wichtige Geschäftsfelder, wie die Industrie- und Gewerbeversicherung.

In der Sparte Schaden- und Unfallversicherung stiegen die Beitragseinnahmen gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Prozent und lagen damit bei rund 3,9 Milliarden Euro. Ein großer Treiber waren die Wachstumsinitiativen im Firmenkundengeschäft. So wuchsen allein die Beitragseinnahmen in der Haftpflicht- und Sachversicherung im KMU- und Mid-Market-Bereich um rund drei Prozent. Im Privatkundenbereich legte Axa dagegen nur leicht um einen Prozent zu. Dabei zeigte sich vor allem die Hausratversicherung als Gewinnbringer – mit einem Beitragseinnahmeplus von rund sechs Prozent. Trotz zahlreicher Großschäden sank die Schadenkostenquote von 97,3 auf 95,6 Prozent. Dazu trugen vor allem eine im Vorjahresvergleich niedrigere Kostenquote sowie ein verbessertes Rückversicherungsergebnis bei.

Ein deutliches Plus bei den Beitragseinnahmen verzeichnete die Krankenversicherung. Deren Beitragseinnahmen stiegen um 6,4 Plus auf rund 3,1 Milliarden Euro. Das Neugeschäft entwickelte sehr moderat um gerade 0,3 Prozent auf 119 Millionen Euro APE*. Die höchsten Neukundengewinne verzeichnete das Unternehmen in den Bereichen Beihilfeabsicherung sowie in der Absicherung von Expatriates.

Im Altersvorsorgegeschäft stiegen die Beitragseinnahmen im Bereich der fondsgebundenen Versicherungen im Geschäftsjahr 2017 um 15,3 Prozent auf 563 Millionen Euro. In einem weiteren sehr attraktiven Geschäftssegment, der Absicherung biometrischer Risiken, beliefen sich die Beitragseinnahmen auf 480 Millionen Euro, ein Plus von 6,7 Prozent. Auch im Neugeschäft konnte insbesondere der Marktanteil in der Absicherung biometrischer Risiken deutlich ausgebaut werden. Insgesamt musste der Konzern bei den Beitragseinnahmen im Vorsorgegeschäft einen Abrieb um 2,5 Prozent auf rund 3,7 Milliarden Euro verzeichnen, vornehmlich bedingt durch das Einmalbeitrags- sowie das konventionelle Geschäft.

Die Digitalisierung bleibt einer der größten Treiber des Wandels in der Versicherungsbranche. Daher floss auch im Geschäftsjahr 2017 der größte Teil der Investitionen von AXA in die Digitalisierung der Infrastruktur und Prozesse. Zudem investiert der Konzern in den deutschlandweiten Umbau der Standorte nach dem Konzept „New Way of Working“. Trotz dieser sehr umfangreichen Investitionsmaßnahmen konnte Axa seine Ausgaben durch aktives Kostenmanagement stabil halten. (dr)

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