Anzeige
18. Januar 2018, 11:31
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ein Drittel der Deutschen sorgt nicht vor

Jeder Dritte Deutsche sorgt nicht für sein Alter vor. Das ist ein Ergebnis des Fidelity Verantwortungsbarometer Deutschland 2018, einer Umfrage, die von Kantar Emnid durchgeführt wurde. Die Teilnehmer wurden auch gefragt, wie gut sie im Alter abgesichert sind und wie sie vorsorgen.

Ferdinand-alexander-leisten in Ein Drittel der Deutschen sorgt nicht vor

Alexander Leisten: “Zwar sind wir Deutschen Sparweltmeister, doch unsere Studie zeigt deutlich, dass die Mehrheit mit ihrem Sparverhalten ihre finanziellen Ziele nicht erreichen wird.”

Viele Deutsche fürchten, im Ruhestand ihren Lebensstandard nicht mehr halten zu können. Fast jeder vierte Bundesbürger unter 65 Jahren geht davon aus, im Alter auf zusätzliche staatliche Unterstützung angewiesen zu sein. Das ist ein Ergebnis des Verantwortungsbarometers Deutschland 2018 von Fidelity International, durchgeführt wurde die Umfrage von Kantar Emnid.

Nur zwei Drittel finanziell abgesichert

Befragt wurden über 3.000 Menschen unter 65 und ältere Berufstätige über die finanzielle Situation zu Beginn oder während ihres Ruhestandes. Mehrfachnennungen waren möglich.

Laut der Umfrage erwartet über ein Drittel der Befragten, im Alter etwas hinzuverdienen zu müssen, um über die Runden zu kommen. Zwei Drittel der Deutschen glauben finanziell abgesichert zu sein.

Die Verantwortung für Finanzentscheidungen übernehmen die Deutschen laut Fidelity meist selber – über zwei Drittel (69 Prozent) kümmern sich selbst um Geldanlage, Investitionen sowie die Altersvorsorge. Knapp jeder dritte Vorsorgesparer (31 Prozent) spare monatlich bis zu 300 Euro für die Altersvorsorge.

Ruhestand in Ein Drittel der Deutschen sorgt nicht vor

Quelle: Verantwortungsbarometer 2018, Fidelity International; eigene Darstellung

“Wunsch und Wirklichkeit klaffen dabei aber deutlich auseinander”, sagt Alexander Leisten, Leiter des Deutschlandgeschäfts bei Fidelity International. “Zwar sind wir Deutschen Sparweltmeister, doch unsere Studie zeigt deutlich, dass die Mehrheit mit ihrem Sparverhalten ihre finanziellen Ziele nicht erreichen wird. Wer die Chancen der Kapitalmärkte nicht nutzt, wird kein ausreichendes Vermögen für das Alter aufbauen.”

Ein Drittel sorgt nicht vor

Trotz der niedrigen Zinsen liegt die private Rentenversicherung laut Fidelity weiter an erster Stelle der Sparformen für die Altersvorsorge (45 Prozent), Wertpapiere fristen mit zwölf Prozent noch ein Schattendasein. 24 Prozent

Alarmierend sei, dass fast ein Drittel der Befragten nicht vorsorgen würden: 45 Prozent davon können nach eigenen Angaben kein Geld fürs Alter zurücklegen. 15 Prozent sei das Thema Finanzen zu kompliziert. Jeder fünfte Sparverweigerer habe Angst vor Verlusten bei der Geldanlage. 35 Prozent würden lieber jetzt leben, statt für die Zukunft zu sparen. Sieben Prozent würden damit rechnen, Vermögen zu erben. Auch  hier waren Mehrfachnennungen möglich. (kl)

Foto: Fidelity

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

1 Kommentar

  1. Es ist nicht so schwer diesen einfachen Sachverhalt zu erkennen! Diese eine Drittel kämpft jeden Monat ums überleben. Wie soll man sich da auch noch um die Altersversorgung kümmern. Das immer lesen zu müssen ist geistiger Müll.

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 22. Januar 2018 @ 08:43

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset – Kfz-Policen – Immobilieninvestments – Ruhestandsplanung

Ab dem 13. September im Handel.

Jubiläumsheft

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Zukunft der Versicherungsbranche + Unangenehme Wahrheiten: Vermittlerzahlen täuschen

Versicherungen

Arbeitskraftabsicherung: Das große Paradoxon

Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Flexibilität, Bereitschaft zu lebenslangem Lernen und eine robuste Gesundheit sind wichtige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben. Eine aktuelle Studie von Gothaer und F.A.Z.-Institut zeigt nun, wie groß bei den Bürgern die Ängste sind, beruflich ins Aus zu geraten.

mehr ...

Immobilien

Kräftiges Auftragsplus für die Baubranche im Juli

Die Auftragsbücher der Baufirmen in Deutschland sind weiter gut gefüllt. Im Juli des laufenden Jahres verzeichnete das Bauhauptgewerbe real – also in konstanten Preisen – 2,7 Prozent mehr Bestellungen als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.

mehr ...

Investmentfonds

DJE Kapital erweitert Vorstand

Thorsten Schrieber (53) wird zum 1. Oktober dieses Jahres Mitglied des Vorstands des Pullacher Vermögensverwalters DJE Kapital AG. Damit erweitert er das DJE-Management-Team, bestehend aus dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Jens Ehrhardt, dem stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Jan Ehrhardt, Dr. Ulrich Kaffarnik sowie Peter Schmitz.

mehr ...

Berater

Data Science Experten als Rückgrat der Finanzrevolution

Billy Beane und Peter Brand waren es, die in den “Moneyball Years“ die Major League Baseball nachhaltig auf den Kopf stellten, indem sie Sportler-Daten in bislang unbekanntem Ausmaß sammelten und analysierten. Auch in der Finanzindustrie spielen Data Science Experten eine Schlüsselrolle.

Gastbeitrag von Alexander Schlomberg und Arne Hosemann, Expertlead

mehr ...

Sachwertanlagen

Kitas für die Zahnarzt-Renten

Die Kölner Omega Immobilien Kapitalverwaltungs AG hat einen geschlossenen Spezial-AIF aufgelegt, der mit einem Investitionsvolumen von rund 55 Millionen Euro in Kindertagesstätten (Kitas) im Rheinland investiert. Der Fonds hat nur einen einzigen Anleger.

mehr ...

Recht

Plausibilitätsprüfung! Unbegrenztes Haftungsrisiko für Vermittler?

Anlagevermittler sehen sich vor Gericht nicht selten dem Vorwurf ausgesetzt, sie hätten die Plausibilität des Prospekts nicht geprüft. Wo sind die Grenzen und wie können Vermittler Pflichten reduzieren?

mehr ...