16. Oktober 2018, 12:16
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Einfach oder qualifiziert? Bei Rot ist Schluss mit lustig

Ob bewusst oder aus Versehen, ob im Auto oder auf dem  Fahrrad. Wer glaubt,  bei „Kirschgrün“ könne man mal eben schnell noch drüber hüpfen, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere. Und es drohen saftige Strafen – von Bußgeld über Punkte in Flensburg bis hin zur Haftstrafe.

 

 

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Rund 3,3 Millionen Autofahrer sind registrierte Rotsünder: Der vermeintliche Fauxpas geht nicht nur ins Geld, er kostet den Führerschein – auch für Radfahrer.

 

Laut einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt wurden rund acht Prozent der deutschen Autofahrer – immerhin rund 3,3 Millionen –  schon bei einem Rotlichtverstoß erwischt worden und wurden entsprechend zur Kasse gebeten. Mit welchen Konsequenzen genau zu rechnen ist, erklärt Kfz-Versicherungsexperte und Jurist Frank Bärnhof von CosmosDirekt.

Unter einer Sekunde

Für die Strafe entscheidend bei einem Rotlichtverstoß ist die Dauer der Rotphase bei Deliktfeststellung – zum Beispiel durch ein Ampelblitzgerät. Zeigte die Ampel vor weniger als einer Sekunde noch Gelb, sind 90 Euro zu zahlen, dazu gibt es noch einen Punkt in Flensburg. Wurden dabei noch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, steigt das Bußgeld auf 200 Euro. Zusätzlich drohen noch ein einmonatiges Fahrverbot und insgesamt zwei Punkte. Kam es außerdem zu einer Sachbeschädigung, sind sogar 240 Euro fällig.

 

Seite 2: Eine Sekunde oder nicht

 

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